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Eine Frage des Geldes

Ratsfraktionen beurteilenTropicana-Bürgerumfrage Eine Frage des Geldes

Die Ratsfraktionen bewerten das Ergebnis der Tropicana-Bürgerumfrage höchst unterschiedlich. Wie berichtet hatten sich 75 Prozent der Befragten für ein Außenschwimmbad und 80 Prozent für ein Bewegungsbecken ausgesprochen.

Stadthagen. SPD und Grüne halten nach den Worten ihres Gruppensprechers Jan-Philipp Beck „nach wie vor am Ziel des Außenschwimmens am Tropicana fest“. Das Ergebnis der Bürgerumfrage sei nun „neben der Frage der Finanzierung und der konzeptionellen Einbettung in das Tropicana ein Anhaltspunkt für die weitere Vorgehensweise“. Beck kündigte an, die rot-grüne Ratsgruppe werde unter Berücksichtigung dieser Kriterien in den nächsten Wochen eine Verfahrens- und Beschlussempfehlung für die politischen Gremien erarbeiten. Zugleich erwarten SPD und Grüne laut Beck von Verwaltung und Aufsichtsrat der Wirtschaftsbetriebe, dass die Ergebnisse der Umfrage „aufgegriffen und bezüglich der Finanzierung und der Vernetzung mit dem bestehenden Tropicana Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt werden“.

 Für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Heiko Tadge muss „erst noch Klarheit darüber geschaffen werden, ob die Bürger bereit sind, für ein ausgeweitetes Angebot auch mehr Eintritt zu bezahlen“. Denn: „Zusätzliche Angebote gehen nicht zum Nulltarif.“ Eine Alternative wäre, „dass die Bürger auf andere Dinge wie etwa Straßensanierungen zu verzichten bereit sind“. Nach der Bürgerumfrage müsse „der Rat entscheiden, was wir uns wann leisten können“. Und: „In erster Linie ist jetzt der Bürgermeister in der Pflicht, seine Vorschläge zu unterbreiten.“

 Eine klare Maßgabe stellt das Ergebnis der Umfrage für WIR-Fraktionschef Richard Wilmers dar: „Wenn gut 75 Prozent der Befragten ein Außenschwimmen wünschen, ist dies für die Politik ein klarer Auftrag.“ Über Details werde noch zu sprechen sein, aber nicht mehr über das Ob. Für ihn stehe fest: „Wenn schon eine Bürgerbeteiligung durchgeführt wird, darf das Ergebnis nicht ignoriert werden.“ Natürlich gehöre bei dem Projekt auch die Finanzierbarkeit auf den Prüfstand.

 Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Wirtschaftsbetriebe, Gunter Feuerbach, rückte das Bewegungsbecken in den Vordergrund. Die Einrichtung eines solchen sei „betriebswirtschaftlich notwendig“. Denn nur durch dieses Angebot für Senioren wie für Kleinkinder könnten „die Besucherzahlen des Tropicana unter Umständen stabilisiert werden“. Wenn der Rat es wolle, sei der Bau eines Außenschwimmbeckens „aus Sicht des Aufsichtsrates als zweiter Schritt möglich, aber erst im Zeitraum 2017/18“.ssr

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