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„Eine Stadt spielt Fußball“ wiederbelebt

Jugend- und Sportfest im Jahnstadion „Eine Stadt spielt Fußball“ wiederbelebt

Den frisch von der Stadt gestifteten Wanderpokal hat sich die „Aksa Jugend“ geholt. In der Neuauflage des Turniers „Eine Stadt spielt Fußball“ besiegten die Jugendlichen der Aksa-Moschee das Team „Ballkünstler“, in dem auch Bürgermeister Oliver Theiß spielte.

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Spieler geben Vollgas: Oliver Theiß (Dritter von links) sprintet für „Manchester United“ hinter dem Ball her. 

Quelle: sk

Stadthagen. Der Wettbewerb stand am Montag im Rahmen des 13. Jugend- und Sportfestes, zu dem die Türkisch-Islamische Gemeinde eingeladen hatte.

Sechs Teams á zehn Spieler hatten sich zum Wettbewerb gemeldet, den Theiß und der Vorsitzende der Türkisch-Islamischen Gemeinde, Mehmet Yabas, recht kurzfristig angesetzt hatten. Nur wenige Wochen blieben zur Meldung. Für die nächsten Jahre hoffe er auf noch mehr Mannschaften, verkündete Theiß im Jahnstadion.

Das Turnier, zumal integriert in das schon traditionelle türkische Sportfest, sei ein „Schritt zur lebendigen funktionierenden Integration“ in Stadthagen. Dieses Anliegen wurde mit dem Integrations-Cup unterstrichen, ausgetragen vor dem eigentlichen Turnier. Für den I-Cup wurden die sechs gemeldeten Mannschaften personell aufgelöst und per Los neu zusammengesetzt. Die Teams erhielten bedeutende Namen. So spielte Theiß, passionierter Tennisspieler und Hobbykicker, im Mittelfeld von „Manchester United“. Und im Tor  von „Juve“ stand nicht Buffon sondern Tuncay Korkmaz von der Türkisch-Islamischen Gemeinde. Das Endspiel im I-Cup gewann schließlich „Hannover 96“ mit 4:1 gegen „Manchester“.

Die Spiele am Morgen liefen unter grauem Himmel und zeitweiligem Nieselregen. Am Mittag begrüßte Landrat Jörg Farr zu Beginn des Sportfestes nicht nur die Zuschauer, die sich inzwischen in reichlicherer Anzahl eingefunden hatten, sondern auch ein paar Sonnenstrahlen. Farr betonte den kommunikativen Charakter der Veranstaltung: „Wenn ich mir die Krisenherde auf der Welt ansehe, ist es so wichtig, miteinander ins Gespräch zu kommen.“ Dazu sei ein Sportfest, bei dem sich junge Menschen begegnen, besonders geeignet. Farr: „Die Gespräche sind es, die einen Tag wie heute tragen.“

Mehmet Yabas freute sich, dass in das Jugend- und Sportfest dieses Jahr „Eine Stadt spielt Fußball“ integriert worden sei. Das Sportfest wird von der Türkisch-Islamischen Gemeinde jährlich in Gedenken an den türkischen Nationalfeiertag ausgerichtet. Moderator Helmut Machule und Co-Moderator Ali Karabiyik kündigten im Spielprogramm unter anderem Tanzen und Tauziehen und eine Pyramide an, die die Jugendlichen der Aksa-Moschee mit ihren Körpern bauten und obenauf die türkische und die deutsche Fahne schwenkten. Im spannendem Fußball-Endspiel mussten sich die Aksa-Kicker arg ins Zeug legen. Erst ein Siebenmeterschießen brachte ihnen schließlich den Sieg.   sk

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