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„Eine tolle Schule“

Schulpreis 2015 „Eine tolle Schule“

Die Jury ist voll des Lobes gewesen: Ungemein beeindruckt gezeigt hat sich eine Kommission des Deutschen Schulpreises 2015 von der IGS in Stadthagen.

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Quelle: pr.

Stadthagen. Zwei Tage lang haben sich die fünf Top-Pädagogen in der Bildungseinrichtung umgetan. „Eine tolle Schule“, fasste etwa Rainer Schweppe, Stadtschulrat in München, die Eindrücke am Dienstag vor Journalisten zusammen.

Aufgrund ihrer aufwendigen schriftlichen Bewerbung war die hiesige IGS unter 110 konkurrierenden Schulen in die „Top-20“ gelangt und in den Genuss des Jury-Besuchs gekommen. Bereits das „ist eine hohe Auszeichung“, wie Michael Schulze vom Deutschen Schulpreis hervorhob. Träger des Preises sind die Robert-Bosch-Stiftung und die Heidehof-Stiftung.
Ende März soll sich entscheiden, ob die IGS zu den 15 nominierten Schulen gehört, die zur Preisverleihung am 10. Juni nach Berlin eingeladen werden – und ob dort vielleicht sogar ein Spitzenplatz erreicht wird. Der Gewinner des Hauptpreises erhält aus der Hand von Bundeskanzlerin Angela Merkel 100 000 Euro.

Völlig frei habe sich die Jury in der Schule bewegt, berichtete Schulze, zahlreiche Gespräche mit Schülern, Eltern und Lehrern geführt sowie spontane Unterrichtsbesuche gemacht.
Die Jurymitglieder konnten und durften keine Vorentscheidung über eine eventuelle Platzierung preisgeben. Gleichwohl schilderten sie jede Menge herausragend positiver Eindrücke.

Ein „hoch engagiertes Kollegium“ habe man angetroffen, sagte Cornelia von Ilsemann, bis vor Kurzem Leiterin des Schulausschusses der Kultusminister-Konferenz. Die hiesigen IGS-Lehrer würden „mit großer Fröhlichkeit und hoher pädagogischer Verantwortung richtig gerne“ mit den Schülern arbeiten. Das werde von diesen auch wiedergespiegelt. „An dieser Schule einen Platz zu kriegen ist wie ein Sechser im Lotto“, habe ein Schüler gesagt.

Viele „lebendige, offene Unterrichtsformen und kooperatives Lernen“ habe man angetroffen, schilderte Professor Kurt Reusser, Erziehungswissenschaftler an der Uni Zürich. Dazu gebe es „eine große Vielfalt von Maßnahmen zur individuellen Förderung und Betreuung von Schülern“.

Dass die IGS in Sachen Inklusion außerordentlich weit sei, ohne den Leistungsgedanken zu vernachlässigen, mache sie „zu einer zukunftsgerichteten Schule“, fügte Silvia Beutel, Professorin für Schulpädagogik an der Uni Dortmund, hinzu. Neben vielen anderen Aspekten zeichne die IGS auch aus, dass sie „eine Fortbildungs- und Vernetzungsfunktion für die anderen Gesamtschulen in der Umgebung wahrnimmt“.

Es sei „wunderschön, ein solches Feedback zu kriegen“, zeigte sich Schulleiterin Astrid Budwach sichtlich erfreut. Die Teilnahme an dem Wettbewerb sei „eine echte Stärkung der Schulgemeinschaft.“ Abschließend sagte Budwach: „Jetzt sind wir gespannt, wo wir am Ende landen.“   ssr

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