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Eisbahn in Stadthagen: Theiß sieht Bedarf

70 Prozent für Kunststoff-Anlage Eisbahn in Stadthagen: Theiß sieht Bedarf

Bürgermeister Oliver Theiß sieht den Bedarf für die Anschaffung einer Kunststoff-Eisbahn für die Kreisstadt als gegeben an. Das sei das klare Ergebnis des Tests mit einer solchen Anlage in der ersten Oktoberhälfte in der Festhalle, sagt Theiß auf Anfrage.

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Die Kunststoff-Eisbahn in der Festhalle

Quelle: Archiv

STADTHAGEN. Wie berichtet hatten die Nutzer der Testbahn die Gelegenheit, ihre Zufriedenheit oder ihre Kritik mittels eines Fragebogens zu äußern. Dies haben nach Angaben von Theiß nahezu alle der 644 Besucher getan, die die Kunststoff-Eisbahn in den zehn Tagen genutzt haben.

Das Ergebnis: 68,2 Prozent der Nutzer fanden, die Bahn funktioniere gut. 69 Prozent bekundeten, ein solches Angebot wieder nutzen zu wollen. Und genau 70 Prozent der Besucher wünschen sich ausdrücklich die Anschaffung einer Kunststoff-Eisbahn für Stadthagen.

„Mit dem Test und dem Ergebnis der Befragung bin ich sehr zufrieden“, bilanzierte Theiß: „Ich sehe den Bedarf für eine Kunststoff-Eisbahn als gegeben an.“

Die städtischen Wirtschaftsbetriebe als potenzielle Betreiber einer solchen Anlage werden die Idee nach Darstellung von Theiß, der Vorsitzender des Aufsichtsrates dieser Einrichtung ist, jetzt weiterverfolgen. Aufgabe sei es nunmehr, ein Konzept für die Wirtschaftlichkeit einer Kunststoff-Eisbahn vorzulegen.

Kauf koste etwa 100 000 Euro

Dazu müssten laut Theiß unter anderem zunächst Angebote von Anbietern eingeholt werden. Die Bahn müsste sicherlich mindestens doppelt so groß sein wie die beim Test in der Festhalle. Der Preis einer solche Anlage ist nach Einschätzung von Experten auf mindestens 100 000 Euro zu taxieren. In einer Wirtschaftlichkeitsberechnung spielten des weiteren unter anderem die zu erwartende Zahl von Nutzern, die Kalkulation der Eintrittspreise sowie Einnahmen durch gastronomische Einrichtungen eine Rolle, erläutert der Bürgermeister. Im Gegensatz zu einer Natureisbahn fallen so gut wie keine Betriebskosten an.

„Die Wirtschaftlichkeit hat bei der Frage, ob eine solche Anlage angeschafft werden kann, eine zentrale Wichtigkeit“, setzt Theiß hinzu. Die Investition müsse sich in einem überschaubaren Zeitraum rechnen.

Das Konzept soll der Politik nach Angaben des Bürgermeisters spätestens in der Sitzung des Aufsichtsrates am 1. Dezember vorgelegt werden. „Dann werden wir gucken, ob und in welcher Weise das Projekt weiterverfolgt wird“, so Theiß. Letztlich würde über eine Anschaffung der Rat der Stadt zu entscheiden haben.  ssr

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