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Eltern wünschen sich Ganztag am Freitag

Kinderbetreuung an Grundschulen Eltern wünschen sich Ganztag am Freitag

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist und bleibt für viele Eltern eine Herausforderung: Im Kindergarten läuft die Ganztagsbetreuung wirklich zufriedenstellend. Wechseln die Kinder allerdings in die Grundschule, werde es problematisch – zumindest freitags.

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Die Ganztagsbetreuung an den Grundschulen sorgte weiter für Gesprächsstoff.

Quelle: pr.

STADTHAGEN. „Ich werde sehr häufig von Eltern angesprochen, warum die Ganztagsbetreuung an den Grundschulen nur von montags bis donnerstags angeboten wird“, berichtete Stengert jetzt im Ausschuss für Schulen und Kindergärten. Die Eltern würden es sehr begrüßen, wenn die Betreuung auch auf Freitag erweitert würde. Petra Ammon, Rektorin der Grundschule am Sonnenbrink und Lehrervertreterin im Ausschuss, erklärte, dass das Land lediglich die ersten vier Tage der Woche bis 15 Uhr mitfinanziere. Die Kostenaufteilung schlüssele sich wie folgt auf: 75 Prozent trage das Land, für 25 Prozent komme der Schulträger, im Falle der Grundschulen, die Stadt auf.

Die letzte Betreuungsstunde des Tages, die von 15 bis 16 Uhr an der Grundschule am Sonnenbrink erfolgt, werde komplett von der Stadt übernommen. Das sei ein Entgegenkommen für die berufstätigen Eltern. Für eine Ganztagsbetreuung am Freitag müsse der Schulträger indes in voller Höhe aufkommen. An der Grundschule am Sonnenbrink nutzen den Ganztagsbereich bis 15 Uhr 140 Kinder, bis 16 Uhr bleiben im Schnitt noch 40 Jungen und Mädchen. Bisher habe Ammon wenig Anfragen für eine Betreuung am Freitag bekommen.

Eine Bedarfsabfrage könne jedoch Aufschluss geben, wie viele Eltern an einer Erweiterung interessiert seien. Es sei aus Ammons Sicht durchaus möglich, einen Ganztag für freitags zu organisieren. Lothar Biege (FDP) erklärte, dass er aus finanzieller Sicht ausschließt, dass die Stadt dies bezahlt: „Wir können uns nicht alles leisten.“ Ammon hält es auch für sinnvoll, dass die Eltern die Kosten tragen. „Ich finde es in Ordnung, dass nicht jedes Angebot kostenfrei ist.“ Die Familien, die ein solches Betreuungsangebot benötigen, hätten meist auch die finanziellen Mittel. Ammon selbst sehe ein größeres Problem in den Sommerferien. Hier sei es für fast alle Familien schwierig, den kompletten Zeitraum, ohne Betreuungsmöglichkeiten, abzudecken. jemi

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