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Stadthagen Stadt Entwickler fordert Entscheidung
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Entwickler fordert Entscheidung
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00:15 07.04.2015
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Stadthagen (jcp)

Außer dieser Option, dem alten Postgelände, stehen drei weitere Standorte für ein solches Medizinerzentrum in der Diskussion: Die Firma Kreft plant südlich der Marktpassage, ein Neustädter Immobilienunternehmen will ein solches Kompetenzbündel an die Vornhäger Straße setzen, und nicht zuletzt stehen Gebäude des voraussichtlich ab 2017 leer stehenden Stadthäger Krankenhauses zur Debatte.
Allerdings, so Vogelsang, sei keine davon eine Alternative zur Bahnhofstraße. Seine Begründung: Die Zeit. Entscheidend sei „doch, dass das Ding bis Ende 2016, Anfang 2017 fertig ist“.
Ein Facharztzentrum soll her, weil Rat und Verwaltung befürchten, dass der Wegzug des Krankenhauses einen Sog entwickelt, der Stadthagen langfristig quasi ohne Ärzte dastehen lässt. Nach aktuellem Planungsstand sollen im neuen Gesamtklinikum Schaumburger Land in Vehlen Anfang 2017 die Lichter an-, und die im Kreiskrankenhaus Stadthagen damit ausgehen. Bis dahin, sagt Vogelsang, habe nur der Standort Bahnhofstraße eine Chance, fertig zu werden.
Die infrage kommenden Gebäude am Krankenhaus stünden eben erst zur Verfügung, wenn der Betrieb dort ende. Beim Gelände an der Vornhäger Straße und dem südlich der Marktpassage sei aus baurechtlichen Gründen ein Baubeginn frühestens in 16 Monaten möglich. Bei den Kreftplänen könne das Hick-Hack um den Abriss eines denkmalgeschützten Hauses zu zusätzlichen Komplikationen führen.
Mit Bezug auf die möglichen Baustarts gibt Bauamtsleiter Gerd Hegemann Vogelsang nur teilweise recht. 16 Monate für die Standorte Vornhäger Straße und südlich der Marktpassage halte er für übertrieben. Tatsächlich sei aber die Alte Post an der Bahnhofstraße der einzige Standort, an dem ein Baubeginn theoretisch zu sofort möglich wäre.
Drei potenzielle Investoren habe Vogelsang an der Hand, die aber Planungssicherheit verlangten, also eine feste Zusage für die Bahnhofstraße. Von der geschätzten Investitionssumme zwischen zehn und 15 Millionen Euro bekommt der Projektentwickler eine Art Vermittlungshonorar

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