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Entwicklung der Innenstadt hat oberste Priorität

Stadthagen / Ratspolitik Entwicklung der Innenstadt hat oberste Priorität

Die kommunalpolitische Sommerpause geht zu Ende, die Zeit der Gremiensitzungen beginnt. Anlass, sich bei den Chefs der Ratsgruppen und -fraktionen nach den wichtigsten Schwerpunkten für die politische Willensbildung in den kommenden Monaten aus deren Sicht zu erkundigen.

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Die Entwicklung der Innenstadt und die Verkehrsführung stehen ganz oben auf der Agenda der Fraktionen im Rat der Stadt Stadthagen.

Stadthagen.   SPD/Grüne: Die Entwicklung der Innenstadt stellt Jan-Phillip Beck namens der Gruppe SPD/Grüne ganz obenan. Konzeptionell müsse es um Antworten auf die Frage gehen, wie man unterschiedliche Nutzungsanforderungen wie etwa Einzelhandel, Wohnen und Aufenthaltsqualität unter einen Hut bringen kann. Das Interesse aus der Bürgerschaft an diesem Thema sei erfreulich, „aus dieser Bürgerbeteiligung müssen wir Impulse aufnehmen“. Was die Nachnutzung des Krankenhausareals angehe, müsse die Stadt schnell darauf dringen, „dass der Landkreis seine Vorstellungen konkretisiert“.Hohe Priorität solle auch die Einrichtung eines Ärztezentrums genießen. Hier sei Tempo gefordert. Rasch gelte es politisch abzuwägen, welcher Standort dafür am geeignetsten ist, fordert Beck.Bis zum Jahresende müssten beim Thema Außenschwimmen am Tropicana die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung vorliegen. Im ersten Halbjahr 2015 soll nach Vorstellung von Beck die Politik eine Entscheidung zustande bekommen, welches Modell verwirklicht wird. CDU: Die Frage einer optimierten Verkehrsführung in der Innenstadt genießt nach den Worten von Fraktionschef Heiko Tadge für die Union oberste Priorität. Die Politik sei gut beraten, Hinweise aus der Bürgerbeteiligung in die Willensbildung einfließen zu lassen. Besonderes Augenmerk werde die CDU auf eine Anbindung des Krankenhaus-Areals an die Schulstraße legen.Intensiv kümmern wird sich die Union laut Tadge um die neue Erhaltungssatzung. „Wir wollen da keine zu stringenten Vorgaben.“ Zwar müsse das historische Stadtbild erhalten bleiben, aber gerade für Areale „die derzeit nicht gut aufgestellt sind, muss Fortentwicklung ermöglicht werden“.Beim Thema Tropicana gelte es, zunächst die Ergebnisse der Bürgerbefragung abzuwarten. Fest stehe, dass die Union intensiv auf den finanziellen Aspekt schauen werde. WIR/FDP: Ganz oben auf der Agenda von WIR/FDP steht laut Gruppensprecher Richard Wilmers die Nachnutzung des Krankenhaus-Areals. Gespräche zwischen Stadt und Landkreis müssten schnell zu Ergebnissen kommen, „die Politik muss dabei jetzt eingebunden werden“.Mit Nachdruck wolle sich die Gruppe um das Bahnhofsgelände kümmern. „Ich bin dafür, dass die Stadt das ganze Gelände kauft, nicht nur das Gebäude“, stellte Wilmers klar. Es gehe darum, „die einmalige Chance wahrzunehmen, Nutzungsmöglichkeiten für dieses Areal auszuloten und umzusetzen“.Beim Thema Verkehrsführung werde WIR/FDP darauf achten, „dass keine Eingriffe in die Wallanlagen vorgenommen werden“, so Wilmers. Nicht ausschließen will er, „dass wir in Stadthagen einige weitere Kreisel brauchen“. ssr

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