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Entwurf erfüllt Erwartungen nicht

„Wohnen am Nordwall“ Entwurf erfüllt Erwartungen nicht

Das Projekt „Wohnen am Nordwall“ nimmt auch sieben Monate nach dem Architekten-Wettbewerb noch keine konkreten Formen an. Ein Gespräch zwischen Bürgermeister Oliver Theiß und der Kreiswohnungsbaugesellschaft soll Ende November für Klarheit sorgen, ob das Projekt in der von der Stadt angedachten Form Zukunft hat.

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Stadthagen (ber). Zwar hat das Architekturbüro Steimle aus Stuttgart, das den Wettbewerb gewonnen hatte, mittlerweile den Entwurf überarbeitet, nach Auskunft von Heinz-Helmut Steege sind jedoch nach wie vor viele Fragen offen, wie der Geschäftsführer der Wohnbau auf Anfrage der SN mitteilt.
„Das Architekturbüro hat bislang keine Lösung dafür gefunden, wie zeitgemäßes Wohnen in dem denkmalgeschützten Haus an der Krummen Straße realisiert werden kann“, erklärt Steege. „Auch eine Kostenschätzung fehlt immer noch. Daher ist nach wie vor offen, ob sich das Objekt zu marktüblichen Preisen vermieten lässt.“
Lediglich in Bezug auf die Barrierefreiheit sei nachgebessert worden. Ein Fahrstuhl soll demnach die Erreichbarkeit der im Obergeschoss gelegenen Wohnungen an der Krummen Straße auch für Menschen mit Gehbehinderung ermöglichen. Zudem müssen die Grundrisse geändert werden, um über Flure den Zugang vom Fahrstuhl zu den einzelnen Wohnungen zu gewährleisten.
In den in Richtung Wall gelegenen Gebäuden sollen nach jetzigem Planungsstand größere Wohnungen für Familien errichtet werden. Vom alten Gebäudebestand soll nur das denkmalgeschützte Haus erhalten bleiben.
„Was das alles kostet, wissen wir nicht. Deshalb ist es wichtig, dass das Architekturbüro bald eine Kostenschätzung vorlegt, um den Quadratmeterpreis der Wohnungen ermitteln zu können“, so Steege.
Bis spätestens Ende November erwartet die Wohnbau aus Stuttgart konkrete Zahlen – Zahlen, die entscheidend sein könnten für das dann folgende Gespräch mit Theiß. Denn eines macht Steege klar: „Wir wollen nicht blauäugig an so ein Projekt rangehen – nur um dann feststellen zu müssen, dass es sich nicht vermarkten lässt.“

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