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Erfolgreicher Tourismus ist Netzwerkarbeit

Stadthagen / Projekt „Historische Städte“ soll vorangetrieben werden Erfolgreicher Tourismus ist Netzwerkarbeit

„Tourismusförderung funktioniert nur im Netzwerk, selten in kleiner Gebietskulisse“, sagt Lars Masurek, Wirtschaftsförderer der Stadt Stadthagen. Zu seiner Stabsstelle gehört auch die Tourismusförderung. Um in diesem Bereich weiter voranzukommen, hat Masurek ein kleines Netzwerk aufgebaut.

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Die Kultur-Route soll im Frühjahr 2015 an den Start gehen. Dafür setzt sich außer Landrat Jörg Farr (links) und Bürgermeister Bernd Hellmann auch die Arbeitsgemeinschaft Tourismus ein. 

Quelle: Archiv

Von Verena Insinger

Stadthagen. Die Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus zahlreichen „tourismusrelevanten Leistungsträgern“ der Kreisstadt und darüber hinaus, hat sich seit ihrer Gründung 2009 zum Ziel gesetzt, diesen Wirtschaftsfaktor weiter voranzutreiben und auszubauen.
Dazu treffen sich Hoteliers, Vereinsvertreter und Geschäftsführer von Freizeiteinrichtungen zweimal im Jahr zu einem Jour Fixe. Im Frühjahr und zum Jahresende hin sollen alle Beteiligten auf den Stand der laufenden Projekte gebracht werden. „Außerdem sind diese Besprechungen eine gute Gelegenheit, neue Ideen einfließen zu lassen“, erläutert Masurek.

Dass dieser Arbeitskreis in der Außenwirkung kaum wahrgenommen wird, wundere den Wirtschaftsförderer nicht. „Das ist eine interne Gruppe, die kein operatives Tagesgeschäft erledigt.“
Vielmehr wollen sich die tourismusrelevanten Leistungsträger, wie sie Masurek nennt, systematisch austauschen und die Kooperationen untereinander fördern.

Die Projekte seien nicht immer sofort umsetzbar, räumt der Wirtschaftsförderer ein. Dennoch setzt er auf den kontinuierlichen Austausch. Für Masurek sind die Treffen und die Ergebnisse daraus auch ein Gradmesser für die kommenden Aufgaben. „Ich bin auf das Votum der Fachleute gespannt und natürlich auch angewiesen.“

Das betrifft auch die bevorstehenden Projekte wie die Einführung des Labels „Historische Städte“ in Zusammenarbeit mit dem Weserbergland Tourismus und die Umsetzung der Kultur-Route, die mit dem Rad „erfahrbar“ sein soll.
Die Arbeitsgemeinschaft trifft sich das nächste Mal am 13. Dezember. Dann wird das Programm für das kommende Jahr besprochen. Und Masurek weiß schon jetzt: „Das wird ein straffes Arbeitspensum.“

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