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Erinnerungen an die Brauerei

Schaumburger Bier Erinnerungen an die Brauerei

Mehr als 140 Jahre lang hat das Schaumburger Bier und mit ihm die Schaumburger Brauerei eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Leben in und um Stadthagen gespielt. Ob beim traditionellen Bockbieranstich in der Festhalle, beim Jazz-Frühschoppen an St. Annen oder in der Gaststätte nebenan: Man traf sich zum Plausch und auf ein Schaumburger.

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Erinnert sich gerne zurück: Willi Kietsch hat einst für das Schaumburger geworben. 

Quelle: rg

Stadthagen (kcg). Etliche Menschen aus dem Landkreis haben Brauerei und Bier-Produktion besichtigt, waren als Rottmeister bei der Bierprobe dabei oder sammelten die schweren Bockbierhumpen. Das ist Vergangenheit, Anfang der Woche sind an St. Annen endgültig die Lichter ausgegangen. Was bleibt, sind die vielen Erinnerungen der Schaumburger an ihr Bier.
Willi Kietsch aus Seggebruch ist einer von ihnen. Der 63-Jährige erinnert sich gerne an das Traditionsunternehmen aus der Kreisstadt und warb Anfang der Achtziger sogar mit seinem Gesicht in Zeitungsanzeigen für das Schaumburger Bier. Wie es dazu kam? „Vermutlich 1983 suchte die Brauerei für eine neue Werbekampagne Schaumburger Bürger, die sich auf Anzeigen abbilden ließen und dabei angeben sollten, warum sie gerne das Schaumburger Bier trinken. Da ich gerade in Enzen ein Haus baute, bewarb ich mich mit dem Slogan: ,Ich trinke gerne Schaumburger Bier, weil meine Maurer das auch besonders lieben...‘ Dieser Slogan wurde ausgewählt, und ich erschien mit meinem Konterfei auf Anzeigen der Schaumburger Brauerei. Als Gegenleistung wurde ich zu einer Brauereibesichtigung eingeladen und erhielt auch einige Kisten Bier.“
Die Verbindung zum Unternehmen blieb auch viele Jahre später bestehen. Kietsch erinnert sich an folgende Begebenheit: „Etwa 2001 stellte ich in zwei Bückeburger Lokalen fest, dass das leckere Schaumburger Landbier in Gläsern anderer Brauereien serviert wurde, obwohl es von der Schaumburger Brauerei dazu passende Kelche gab. (Daraus schmeckte das Bier besonders gut.) Ich wies Herrn Lambrecht auf diesen Umstand hin mit dem Beisatz, dass ich schon länger keine Einladung zum Bockbier-Anstich erhalten hatte. Herr Lambrecht bedankte sich bei mir und in den nächsten Jahren war ich beim Bockbier-Anstich in der Festhalle wieder dabei. Das war ja eine tolle Kult-Veranstaltung. Schade, Vergangenheit.“
 Welche Erinnerungen haben Sie, liebe Leser, an die Schaumburger Brauerei? Schicken Sie uns Ihre schönsten Anekdoten in Text und Bild, entweder per E-Mail an sn@madsack.de oder via Facebook über die Seite der Schaumburger Nachrichten.

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