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Stadthagen Stadt Erneut Streit über Integrationskonzept
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Erneut Streit über Integrationskonzept
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00:16 29.03.2017
Quelle: dpa
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Stadthagen

Wie berichtet, hatte die Politik gegen die Einstellung einer Integrationsbeauftragten votiert, die von der Verwaltung als notwendig eingestuft worden war. Die auf zwei Jahre befristete Stelle hätte 70 000 Euro Personalkosten verursacht. Stattdessen wollte die Mehrheitsgruppe ein Konzept erstellt haben – 15.000 Euro wurden dafür zur Verfügung gestellt.

Wie die Gleichstellungsbeauftragte Günes Tezcan im Sozialausschuss erklärte, liegen nun Angebote von drei Büros, darunter ein hiesiges, vor. Da sich die Angebote sehr in ihrem Umfang unterschieden, wolle sie die Anbieter zur nächsten Sitzung des Ausschusses einladen.

Dies rief bei den Mitgliedern Unverständnis hervor. Eigentlich hatte die Hoffnung bestanden, wie Vorsitzender Thomas Pawlik, zusammenfasste, dass die Stundenzahl eines Verwaltungsmitarbeiters dementsprechend aufgestockt würde.

Fachbereichsleiterin Iris Freimann jedoch betonte, dass das personell nicht möglich – und auch nicht von allen Seiten gewünscht sei. „Es stand ja schon der Vorwurf im Raum, dass sich die Stadt selbst ihre stellen schafft, wenn sie selbst das Konzept erstellt. Ein Anbieter von außen habe zudem den Vorteil, neue Blickwinkel mitzubringen.

Doch genau dort setzt die Kritik einiger Mitglieder an, da es doch besser sei, jemanden mit dieser Aufgabe zu betrauen, der „die Situation vor Ort kennt“, wie es Rolf Rösemeier-Tietjen (Die Grünen) Formulierte.

Heiko Tadge (CDU) fühlte sich angesichts dieser Debatte bestätigte, habe doch seine Partei gegen die Einstellung des Geldes plädiert. „Wir waren damals schon skeptisch und wollten das Konzept aus eigenen Mitteln und Leuten aus der Verwaltung, erstellen lassen. Dafür hätten sie natürlich an anderen Stellen entlastet werden sollen.“

Das Thema soll jetzt erneut in den Fraktionen beraten werden. col

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Die Debatte um einen möglichen Integrationsbeauftragten, ist im Stadthäger Sozialausschuss gestartet und wird wohl noch länger Diskussionsthema bleiben. Die Gleichstellungsbeauftragte Günes Tezcan sprach sich für eine entsprechende Neubesetzung aus. Der Beschluss wurde jedoch vertagt.

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