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Erneute Überarbeitung notwendig

Ortsumgehung Erneute Überarbeitung notwendig

Allmählich entwickeln sich die Vorgänge um die Stadthäger Ortsumgehung zu einer unendlichen Geschichte.

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Erfolgreicher Auftakt

STADTHAGEN.   Die Autofahrer sowie deren ohnehin schon strapazierte Geduld werden noch für einige Zeit auf die Probe gestellt. Verantwortlich für die entstandenen Verzögerungen ist nach Auskunft der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hierbei eine Firma, der es bisher nicht gelungen ist, einen rund 20 bis 30 Meter langen Abschnitt über eine Brücke ordnungsgemäß zu erneuern. Diese bevorstehende Baumaßnahme auf der Bundesstraße 65 Fahrtrichtung Bückeburg soll bis Ende Oktober abgeschlossen werden.

Mehrere Anläufe

„Der erste Versuch, die Stelle zu erneuern, ist leider in die Hose gegangen“, erklärt Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereichs bei der Hamelner Behörde. Es hatte sich bei der Unternehmung um den zweiten Durchgang gehandelt. Nach dem Ersten hatte die Baufirma zwei Stellen hinterlassen, welche in der Folge einer Überarbeitung bedurften. Eine davon ist mittlerweile instand gesetzt worden, während die andere immer noch ein erhebliches Ärgernis für die Autofahrer darstellt.

Die Verantwortung für die Umstände trägt nach Brockmanns Auffassung das Unternehmen: „Dieses hat die Arbeiten nicht richtig durchgeführt, muss nun noch einmal ran.“ Die zusätzlichen Kosten fallen gleichfalls dem Unternehmen an, für die Steuerzahler gibt es indes keinerlei neuerliche Belastungen.

Autofahrer könnten sich erschrecken

Die nochmalige Überarbeitung sei unbedingt erforderlich, so der Behördenleiter. „Aufgrund der Unebenheiten, die in diesem Abschnitt bestehen, könnten sich Autofahrer erschrecken, dabei möglicherweise das Steuer verreißen.“ Ein Termin für diese Maßnahme ließ sich bislang indes nicht finden. Seitens der Landesverkehrsbehörde ist man allerdings bestrebt, die Angelegenheit zeitnah zu erledigen.

Brockmann: „Wir werden bei der Firma darauf drängen, dass jene Sache bis Ende des kommenden Monats über die Bühne geht. Das ist eine Geschichte, die sich in eineinhalb bis zwei Tagen realisieren lässt.“ In dem Zusammenhang muss dann die Überholspur gesperrt werden, sodass während der Sanierung erneut nur eine Spur befahrbar sein wird.

Was die Tempobeschränkungen anbelangt, sind noch Fragen offen: „Das Limit wird wohl bei 30 oder 50 Stundenkilometern liegen. Es wird an jenen Tagen eine einspurige Verkehrsführung geben.“

Hoffentlich der letzte Versuch

Das Unternehmen, das nach Brockmanns Aussage die Verzögerung verschuldet hat, will bei dem nunmehr dritten Versuch die Asphaltdecke an der maroden Stelle herausfräsen, und neu verlegen. Es ist zu hoffen, dass der dritte Versuch der letzte der Art bleiben wird. Auch wenn er die Verantwortung für die Entwicklung nicht bei seiner Behörde sieht, zeigt er Verständnis hinsichtlich des Ärgers der betroffenen Fahrer: „Das Ganze hat nicht so funktioniert, wie wir es uns vorgestellt hatten. Jedoch denke ich auch, dass die Verzögerungen keine schlimme Lage sind.“ ano

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