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Eröffnungstermin geplatzt

Tropicana Stadthagen Eröffnungstermin geplatzt

Das Bewegungsbecken am Stadthäger Tropicana sollte im August eröffnet werden. Daraus wird nichts. Das hat Geschäftsführer Helmut Kirchhöfer jetzt mitgeteilt. Und: Nach nur einem Jahr ist die Familienkarte schon wieder Geschichte.  

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Stadthagen. Mitte Juni hat sich der Bau des Bewegungsbeckens im Tropicana noch im Zeitplan befunden. Das hatte Helmut Kirchhöfer, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe, im SN-Gespräch bestätigt.

Demnach war auch der Eröffnungstermin im August nicht in Gefahr. Sieben Wochen später sieht die Situation anders aus. „Wie ich heute mitteilen kann, können wir diesen Termin nicht halten. Wir brauchen noch ein paar Wochen.“

 Schuld sei die gute Auftragslage der beauftragten Firmen. Weil die Gewerke aufeinander aufbauten, wirke sich die Verzögerung eines Betriebs auch gleich auf alle anderen aus. „Der Fliesenleger konnte erst später als geplant anfangen, also verschieben sich auch die Folgearbeiten“, so Kirchhöfer. Weil aber die Auftragsbücher der Unternehmen alle voll seien, könne nicht immer nahtlos weitergearbeitet werden.

 Aktuell ist der Fliesenleger mit dem Anbringen der Fliesen im Becken beschäftigt. Solange dies noch nicht abgeschlossen ist, könne der Hubboden nicht vermessen werden. „Dort wird mit geringen Toleranzen von gerade einmal vier Millimetern zwischen Hubboden und Fliesen gearbeitet“, weiß Kirchhöfer. Aber erst wenn der Hubboden eingelassen sei, könnten die Arbeiten an der Decke beginnen. Durch diesen Kniff spare man sich das Aufstellen eines Gerüsts im Becken. Der Hubboden könne das Gewicht tragen. Und wenn dies abgeschlossen sei, könne erst das Wasser eingelassen und die Wassertechnik installiert werden.

 Der Geschäftsführer will derzeit keinen neuen Termin für die Eröffnung nennen, „weil sich aktuell noch so viel verschieben kann. Das wäre reine Spekulation“. Derweil sei man jedoch mit Planungsgruppen und Architekten weiter dran, die Eröffnung so bald wie möglich und reibungslos über die Bühne zu bringen.

 Da bereits mit der Aufstellung der Belegungspläne begonnen wurde, seien die interessierten Vereine und Gruppen über die Verzögerung informiert worden. „Wir haben ihnen das Becken gezeigt und erklärt, dass wir aktuell nicht in der Lage sind abzuschätzen, wann wir den Betrieb aufnehmen.“

 Dass die Beckenzeiten voll belegt werden, bezweifelt der Geschäftsführer nicht. Dies sei auch die Erfahrung anderer Bäder. „Nach einer Anlaufphase sind die Beckenkurse voll.“ Dabei werde sehr auf die Bedürfnisse der Vereine eingegangen, betont Kirchhöfer, der selbstjahrelanges DLRG-Mitglied ist: „Wer kann zu welchem Zeitpunkt, wann sind die Trainer vor Ort?“ Auf diese Fragen werde Rücksicht genommen.

Tropicana-Familienkarte ist passé

Die im Juli 2016 eingeführte Familienkarte für das Tropicana ist schon wieder Geschichte. Wie Helmut Kirchhöfer, Geschäftsführer der Wirtschaftsbetriebe, erklärt, habe es „überhaupt keine Nachfrage“ gegeben. Deswegen werde sie nicht mehr angeboten.

Offenbar schreckte der hohe Preis die Schwimmer ab: Der Basispreis für die Flatrate lag bei 330 Euro für einen Erwachsenen und ein Kind. Kirchhöfer ist nicht überrascht von der Entwicklung: „Es gibt kaum Bäder, die solch eine Familienkarte anbieten.“ Zudem biete das Tropicana durch die Geldkarte eine Möglichkeit für die Schwimmer, Geld zu sparen. Bis zu 25 Prozent Ersparnis auf den Eintrittspreis sind möglich.

Die Einführung war damals die Idee von Bürgermeister Oliver Theiß gewesen. Er wollte damit Familien entgegenkommen und nannte die Einführung ein „Geschenk für die Stadthäger“. col

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