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Erste Schritte zum L447-Ausbau

Abschnitt Reinsen im Programm Erste Schritte zum L447-Ausbau

Die ersten Schritte zum Ausbau der Landesstraße 447 sind gemacht. Das Land hat den 2,9 Kilometer langen Reinser Streckenabschnitt in sein Straßenausbauprogramm aufgenommen.

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Reinsen. Das hat der städtische Bauamtsleiter Gerd Hegemann in der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschuss des Rates mitgeteilt.

Wie Hegemann weiter ausführte, will die Landesbehörde für Straßenbau im kommenden Jahr das Planfeststellungsverfahren einleiten. Allerdings: Wann die Straße inklusive Rad- und Gehweg tatsächlich gebaut wird, lässt sich derzeit noch nicht sagen. „Niemand weiß, wann das Land das Geld für dieses Projekt freigeben wird“, so der Bauamtschef.

Die Kosten werden sich nach einer groben Schätzung von Markus Brockmann, Leiter der der Landesbehörde, auf 1,8 Millionen Euro belaufen.

Heiko Tadge (CDU) verwies darauf, dass der Wendthäger SPD-Landtagsabgeordnete Karsten Becker „sicherlich seinen Einfluss bei der Landesregierung geltend machen wird, um eine zügige Finanzierung zu ermöglichen“.

Gleichzeitig äußerte Tadge mit Blick auf den nötigen Landerwerb an einigen Stellen die Hoffnung, dass alle Anlieger bei dem Projekt mitziehen, damit der Planfeststellung keine Steine in den Weg gelegt werden. Ausschussvorsitzende Ute Hartmann-Höhnke (SPD), die auch Reinser Ortsvorsteherin ist, zeigte sich guter Hoffnung, „dass die betroffenen Bürger das nötige Land zur Verfügung stellen werden“.

Amtsleiter Gerd Hegemann stellt Pläne vor

Hegemann stellte die im städtischen Bauamt erarbeiteten Pläne für den Rad- und Gehweg vor, der auf gesamter Länge an der Nordseite der Straße angelegt werden soll. Der Weg soll innerhalb der Ortslage zwei Meter und außerhalb 2,50 Meter an Breite aufweisen. Die Fahrbahn selbst wird nach Angaben Hegemanns von heute knapp fünf auf künftig sechs Meter verbreitert.

Auf Anfrage von Hartmann-Höhnke stellte Bürgermeister Oliver Theiß klar, dass der im März auf Privatgelände angelegte etwa 50 Meter lange Fußweg für Schulkinder eine vorübergehende Lösung darstellt. Der geplante Bau eines Geh- und Radweges entlang der gesamten Strecke bleibe davon völlig unberührt. „Hier wird an einer konkreten Stelle eine besonders gefährliche Situation entschärft, nicht mehr und nicht weniger“, betonte Theiß.

ssr

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