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Erster Schritt für neuen NP-Markt

Entwurf für Bebauungsplan Erster Schritt für neuen NP-Markt

Das schon seit langer Zeit geplante Projekt der Umsiedlung und Vergrößerung des Stadthäger NP-Marktes an St. Annen kommt einen entscheidenden Schritt voran. Noch im August wird die VSP Holding GmbH, die den Neubau betreibt, bei der Stadt den Entwurf eines Bebauungsplanes einreichen.

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Weil er als zu beengt gilt, soll der NP-Markt an St. Annen umziehen und sich erheblich vergrößern.

Quelle: SSR

STADTHAGEN. Das hat VSP-Projektleiter Andreas Gunkel auf Anfrage mitgeteilt. Die VSP betreibt den Neubau wie berichtet auf Veranlassung von Edeka Minden-Hannover, wozu der NP-Markt gehört. Dieser soll schräg über die Straße St. Annen hinweg auf ein Grundstück ziehen, auf dem heute ein altes Bauernhaus steht, das abgerissen werden soll. Dort soll der NP-Markt eine Verkaufsfläche von 800 Quadratmeter aufweisen. Das sind 450 Quadratmeter mehr als am jetzigen Standort, der als viel zu beengt gilt, aber nicht erweitert werden kann.

Baurechtlich handelt es sich um eine „vorhabenbezogene Planung“. So hatte das der Verwaltungsausschuss im März 2015 beschlossen. Das hat, gesetzlich vorgeschrieben, zur Folge, dass nicht die Stadtverwaltung, sondern der Projektträger den Bebauungsplan vorlegen muss. Dieser Prozess hat nunmehr fast zweieinhalb Jahre gedauert. Ursprünglich war von einem Umzug Ende 2016, später Mitte 2017 ausgegangen worden. „Das haben wir so noch nie erlebt“, kommentiert der städtische Bauamtsleiter Gerd Hegemann die lange Zeitdauer.

Grenze bei 800 Quadratmetern

„Wir kämpfen öfter mehrere Jahre mit dem Planungsrecht“, relativiert VSP-Projektleiter Gunkel. Baurechtliche Planungen seien nunmal „schwierig und zeitintensiv“. War für die erste Verzögerung Abstimmungsbedarf mit Edeka angegeben worden, ist es nach Darstellung von Gunkel in den vergangenen Monaten um die Einigung mit der Stadt im Blick auf die Verkaufsfläche gegangen. „Unser Wunsch war es, zusätzlich zu den 800 Quadratmetern Lebensmittelfläche noch 35 weitere Quadratmeter für einen Backshop genehmigt zu bekommen“, erläutert Gunkel. Das sei von der Stadtverwaltung letztlich aber abgelehnt worden. Diese beharre darauf, dass es nur um einen Nahversorger und nicht um großflächigen Einzelhandel gehen dürfe. Und da liege die Grenze der Verkaufsfläche bei 800 Quadratmetern.

Zulässig sind jedoch laut Gunkel einige integrierte kleine Dienstleister wie etwa Friseur, Nagel- oder Kosmetikstudio. „Hierfür haben wir aber noch keine Mieter an der Hand“, so der VSP-Vertreter.

Bürgerbeteiligung ist Teil des Verfahrens

Nachdem die Stadtverwaltung Stellung zu dem Entwurf bezogen hat, wird er den Ratsgremien vorgelegt. Teil des Genehmigungsverfahrens ist auch eine Bürgerbeteiligung. „Wenn alles ganz super läuft“, so Gunkel, „können wir das Bauleitverfahren dieses Jahr abschließen.“ Dann würde gleich Anfang des nächsten Jahres der Bauantrag gestellt, verbunden mit der Hoffnung, „dass die Bauarbeiten im Frühjahr 2018 losgehen könen“. ssr

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