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Stadthagen Stadt Erster „WæM-Slam“ in Stadthagen
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Erster „WæM-Slam“ in Stadthagen
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00:17 08.11.2013
Das Publikum entscheidet per Punktevergabe über den besten Poeten des Abends. Das Team der „Alten Polizei“ und Klaus Urban (Mitte) laden zum ersten „WæM-Slam“ ein. Quelle: kil
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Von Kirsten Elschner

Stadthagen. „Poetry-Slam, das ist die moderne Form des alten Dichterwettstreits“, sagt Urban. In Stadthagen soll es eine bunte Mischung aus bekannten Slammern, regionalen Newcomern und Überraschungsgästen geben. Mitmachen können alle ab 16 Jahren, die gerne Texte schreiben und vor Publikum performen – egal ob Gedicht, Satire oder Kurzgeschichte. Bei der literarischen Form und der Themenwahl sind die Teilnehmer vollkommen frei. Die Regeln: sieben Minuten Zeitlimit, kein Gesang, keine Verkleidungen oder Requisiten. Wer am Ende des Abends als Sieger hervorgeht, entscheidet das Publikum.

Beim Slam gelte: „Respect the poet“, erklärt Urban. Respektiere den Poeten, denn es erfordere Mut, seinen eigenen Text vor Publikum vorzutragen – vor allem, wenn es sich um persönliche und emotionale Texte handelt. „Am wichtigsten ist der Spaß beim Event“, betont der Poetry-Slammer. Wer gewinne, das hänge oft mit Glück und Zufall zusammen. Darum sollten sich Interessierte auch nicht von bekannten Slammern wie Robert Kayser und Gerrit Wilanek einschüchtern lassen, die bereits für den „WæM-Slam“ in Stadthagen zugesagt haben.

Wenn die Premiere gut läuft, kann sich das Kulturzentrum vorstellen, daraus eine Serie zu machen.
Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt. Deshalb ist eine Bewerbung bei Urban, klausurban@aol.com, Telefon (0 57 21) 9 37 55 09, erforderlich. Bei Fragen hilft auch die „Alte Polizei“, Telefon (0 57 21) 89 37 70.
Der Eintritt für Zuhörer kostet sieben Euro, ermäßigt fünf Euro. Tickets gibt es im Vorverkauf bei der „Alten Polizei“.

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