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„Erster und wichtiger Schritt“

Bürgermeister Theiß zur Cityring-Kritik „Erster und wichtiger Schritt“

Bürgermeister Oliver Theiß (parteilos) hat sich gegen die Kritik am geplanten Cityring und dessen Beschilderung verwahrt. Der Cityring sei „von Anfang an nicht als Lösung der gesamten Problematik der Verkehrsführung konzipiert gewesen“, sagte Theiß auf Anfrage.

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Stadthagen. Er sei aber „ein erster und wichtiger Schritt“ dahin.

Über eine ideale Beschilderung lasse sich reden, fügte der Bürgermeister hinzu: „Man kann monatelang darüber verhandeln, wie man ein Schild gestaltet, das schnell und einfach zu erfassen ist“. Er sei aber der festen Überzeugung, dass die geplante Beschilderung, die sich stark auf das Wesentliche konzentriere, gelungener sei als die jetzige. Bei entsprechender Aufmerksamkeit sei der Inhalt der Schilder im Vorbeifahren durchaus zu erfassen. „Die Orientierung wird entscheidend verbessert“, unterstrich Theiß.

Einzelne an Details vorgebrachte Kritikpunkte könnten noch aufgenommen werden, sagte der Bürgermeister. Der Auftrag zur Fertigung der Schilder sei nämlich noch nicht erteilt. So sei es zum Beispiel durchaus möglich, das Zeichen für den Parkplatz Festplatz maßstabsgetreuer etwas weiter von der Altstadt abzurücken.

Die Zeichnungen für die Schilder seien im Übrigen dem Verwaltungsausschuss vorgelegt worden, berichtete Theiß. Von den Politikern in diesem Gremium sei einmütig Zustimmung signalisiert worden.

Abgesehen von der Beschilderung sei der Cityring selber die entscheidende Verbesserung, führte Theiß aus. Der Autofahrer werde aus allen Richtungen automatisch auf den Cityring stoßen und durch diesen, mittels Schildern, zu den einzelnen Parkplätzen geleitet. Umgekehrt würden auch Ortsfremde zuverlässig aus der Innenstadt in die gewünschte Richtung hinaus finden.

Nach Einführung des Cityrings im Frühjahr wird sich die Verwaltung laut Theiß mit weiteren Punkten der Verkehrsführung beschäftigen. Was die von Geschäftsleuten geforderte Änderung der Verkehrsführung in der Krummen Straße angeht, zeigte sich Theiß aufgeschlossen. „Ich stehe einer Debatte offen gegenüber.“ Das beinhalte grundsätzlich auch die Option eines gegenläufigen Verkehrs. Allerdings sehe er diese Lösung äußerst skeptisch, „weil wir dort mit einem Wohnquartier planen und da macht es wenig Sinn, mehr Verkehr in diese Straße zu bringen“. Theiß tendiert nach eigenem Bekunden für die Umkehrung der jetzigen Richtung der Einbahnstraße. Begründung: Aus Richtung Bad Nenndorf kämen die meisten Autos in die Altstadt gefahren, diese würden dann leichter an verschiedene Punkte in der City gelangen.

Die von Geschäftsleuten geforderte Verbindung des Krankenhaus-Areals und der Schulstraße sei bereits Thema in den ersten Planungen für die Nachnutzung des Klinikgeländes, berichtete der Verwaltungschef. ssr

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