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Stadthagen Stadt Es besteht Aufklärungsbedarf
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Es besteht Aufklärungsbedarf
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00:17 12.10.2013
Die Arbeiten an der B 65 schreiten voran. Die Baustelle ist allerdings unabhängig vom geplanten Ausbau der Bundesstraße. Quelle: vin
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Von Verena Insinger

Während die Hauptverkehrsachse Stadthagens für etwa zwei Wochen von der Auffahrt zur Ortsumgehung bis zur Kreuzung Vornhagen saniert wird, beginnt der Ausbau nach der sogenannten Zwei-plus-Eins-Lösung genau von dort an in Richtung Bad Nenndorf.

Doch bei den weiteren von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr angekündigten Bauabschnitten kommen Fragen auf: So hatte die Behörde mit Sitz in Hameln die derzeitige Sanierung in drei Schritten angekündigt (wir berichteten). Der erste läuft derzeit. Im zweiten Teil soll unter Einengung des Verkehrsraums der Geh- und Radweg entlang der Bundesstraße entstehen. „Der dritte Abschnitt von der Ampelanlage Vornhagen in Richtung Beckedorf ist für das nächste Frühjahr geplant“, schreibt die Behörde in einer Pressemitteilung. Doch bei diesem Abschnitt handelt es sich um den ersten Teil des Ausbaus der B 65. Bei einer Pressekonferenz Anfang des Jahres wurde dieser erste Abschnitt des Ausbaus von der Kreuzung Vornhagen bis zur Einmündung der K 30 in Kobbensen eingegrenzt.

„Diese Doppelung ist uns auch aufgefallen“, sagte gestern Klaus Heimann, Erster Kreisrat, im Gespräch mit dieser Zeitung. Der Landkreis wolle diesen dritten Abschnitt bei einem Treffen mit der Behörde hinterfragen. Ein Termin bezüglich des großen Ausbaus der Bundesstraße in Richtung Bad Nenndorf sei in den nächsten 14 Tagen anberaumt. Heimann macht deutlich: „Für die Koordinierung der Baumaßnahmen ist die Landesbehörde zuständig.“

Bei der Pressekonferenz Anfang des Jahres hieß es noch, dass mit dem dreispurigen Ausbau im Herbst dieses Jahres begonnen werden soll. Nach Angaben Heimanns könne die Landesbehörde jederzeit loslegen.Wann das allerdings passiert, und ob überhaupt in diesem Jahr, könne er nicht sagen. Heimann: „Wir haben selbst Gesprächsbedarf.“ Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln war gestern telefonisch nicht erreichbar.

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