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Es wird eng im Kindergarten

Stadt fehlen im kommenden Jahr 48 Kita-Plätze Es wird eng im Kindergarten

Die Plätze in den Stadthäger Kindergärten werden knapp. Bürgermeister Oliver Theiß (parteilos) rechnet für das kommende Kita-Jahr, das im August beginnt, mit 48 Plätzen zu wenig.

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Symbolbild.

Quelle: dpa

Stadthagen. Die Stadt will nun prüfen, ob sich durch eine Zusammenarbeit mit der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland (PLSW) der Bedarf decken lässt.

Neubau eines Kindergartens als Option

Theiß betont jedoch, dass sich die Planungen im absoluten Frühstadium befinden. Die Sondierungsgespräche sollen nach Angaben des Bürgermeisters dazu dienen, eine politische Entscheidung über eine mögliche Zusammenarbeit vorzubereiten. Die Initiative war von der CDU-Fraktion im Stadtrat ausgegangen, die eine Kooperation mit der PLSW angeregt hatte.
Eine Option wäre dabei der Neubau eines Kindergartens. Offen ist, wer die Kosten für die Maßnahme tragen würde. Denkbar wäre, dass die PLSW den Bau stemmt und die Stadt für die Nutzung des Gebäudes eine Miete zahlt.

Der Neubau sei jedoch nur eine Option von vielen, betont Theiß. „Alternativ könnte die PLSW in einer ihrer bestehenden Einrichtungen weitere Kita-Gruppen schaffen.“ Wie auch bei den anderen Kita-Trägern wie der Arbeiterwohlfahrt oder der Kirche würde die Stadt die Kosten übernehmen, die nicht durch die Elternbeiträge gedeckt sind, informiert Theiß. PLSW-Geschäftsführer Bernd Hermeling wollte zum jetzigen Zeitpunkt sich nicht zu den Plänen äußern, um den Gesprächen mit der Stadt nicht vorzugreifen.

Kapazitäten sind vorerst erschöpft

Um den aktuellen Bedarf zu erfüllen, hat die Stadt weitere Gruppen in den Kitas Wendthagen, Herminenstift und Fasanenweg eingerichtet. Damit seien die Kapazitäten jedoch vorerst erschöpft, stellt der Bürgermeister klar. Insgesamt verfügt die Stadt nach derzeitigem Stand im kommenden Betreuungsjahr über 591 Kita- und 103 Krippen-Plätze.

Doch der Bedarf steigt weiter: Bereits jetzt ist abzusehen, dass nach den Sommerferien das Gedränge um einen Platz im Kindergarten immer größer wird. Den vorliegenden Anmeldungen für das kommende Betreuungsjahr ist zu entnehmen, dass 48 Kinder nach derzeitigem Stand leer ausgehen.

Nicht nur Flüchtlingskinder

Nach Angaben von Theiß ist die große Nachfrage nicht allein auf den Zuzug von Flüchtlingskindern zurückzuführen. „Bereits Ende letzten Jahres hat sich abgezeichnet, dass entgegen des demografischen Wandels mehr Kinder in Stadthagen sind, als aufgrund früherer Berechnungen angenommen.“ Die 20 Flüchtlingskinder, die derzeit in den Stadthäger Einrichtungen betreut werden, hätten diesen Trend lediglich verstärkt. ber

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