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Ex-Brauerei soll Gewerbepark werden

Vermietung der Produktionsgebäude in Stadthagen als Lagerhallen Ex-Brauerei soll Gewerbepark werden

Auf dem früheren Brauereigelände an St. Annen soll ein Gewerbepark entstehen. Die Gebäude sollen dafür nicht verkauft, sondern an neue Nutzer vermietet werden. Das sind die Pläne von Eigentümer Friedrich-Wilhelm Lambrecht nach Auskunft des von ihm beauftragten Stadthäger Immobilienmaklers Carsten Winkelhake.

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Das Gebäude-Ensemble der früheren Schaumburger Brauerei soll zu einem Gewerbepark umfunktioniert werden. 

Quelle: RG

Stadthagen.  Nach Stand der derzeitigen Überlegungen ist mit Blick auf das ehemalige Sudhaus, die Abfüllung und das Flaschenlager primär an die Nutzung als Lagerhallen gedacht. Für ein solches „Logistikzentrum“ stehen nach Angaben von Winkelhake insgesamt 4000 Quadratmeter an Fläche zur Verfügung. Vorstellbar sei hier die Vermietung von einzelnen Flächengrößen zwischen 50 und 1000 Quadratmetern. „Auch für die Einrichtung von Hochregallagern eignen sich die Gebäude“, fügt Winkelhake auf Anfrage hinzu.

Der Makler sieht im Logistik-Bereich „eine große Nachfrage nach Lagerraum, dafür gibt es definitiv Bedarf“. Er zeigt sich „sehr optimistisch, dass wir da zeitnah erste Nutzer hinein bekommen“. Obgleich die Vermarktung erst seit gut einer Woche laufe, liege bereits die erste Anfrage vor.

Für das Verwaltungsgebäude mit seinen 600 Quadratmetern Nutzfläche strebt Winkelhake in Abstimmung mit dem Eigentümer die Vermietung zu Bürozwecken an. „Ideal wäre es, wenn Firmen, die in die Hallen gehen, auch ihre Verwaltungsbüros hier einrichten würden“, präzisiert der Makler. Selbstverständlich seien auch andere Nutzer denkbar: „Es müsste ein Unternehmen sein, etwa ein Dienstleister, das viele Büroräume braucht.“ Alternativ wäre laut Winkelhake auch eine schulische Nutzung denkbar, beispielsweise durch eine Nachhilfeschule.

Bereits vermietet ist nach Darstellung von Winkelhake die hinter dem Sudhaus gelegene frühere Betriebswerkstatt, und zwar an einen Malerbetrieb.

Für die aktuell ins Auge gefassten Nachnutzungen wären nach den Worten Winkelhakes keinerlei baurechtliche Veränderungen nötig. „Das ist mit dem städtischen Bauamt so abgeklärt“, betont Winkelhake. Das wäre anders, würde produzierendes Gewerbe Einzug halten. „Wir wollen die Beeinträchtigungen für die Nachbarschaft aber so gering wie möglich halten, und das geht durch Lagernutzung.“ Eine weitere Grundlinie des Eigentümers sei, „die Gebäude, wenn es irgend geht, komplett so wie sie sind zu erhalten“.

Zielsetzung Winkelhakes ist es nach eigenem Bekunden, „sämtliche Gebäude innerhalb eines Jahres zu vermieten“. Die sei „absolut realistisch“. Die Verkehrsanbindung und die dichte Lage des Standortes zur Innenstadt seien gut. Auf dem 8600 Quadratmeter großen Areal gebe es zudem genügend Parkplätze.

Die benachbarte große Wiese, ebenfalls im Eigentum von Lambrecht, bleibt nach Auskunft von Winkelhake unbebaut. Diese sei an einen Landwirt verpachtet, der sie weiter nutzen soll. Die Lambrecht gehörende Villa in unmittelbarer Nähe zur Ex-Brauerei wird künftig teils zum Wohnen, teils als Firmensitz von demselben Mieter genutzt. Das Unternehmen sei im Dienstleistungsbereich angesiedelt. Die Vertragsunterzeichnung stehe kurz bevor.

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