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Existenz soll gesichert werden

Mehrgenerationenhaus stärken Existenz soll gesichert werden

Die Stadt will das Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Alten Polizei weiter stärken. Der Rat soll laut Empfehlung beschließen, das MGH noch intensiver als bisher „in die Koordinierung der vorhandenen und geplanten Angebote zur Gestaltung des demografischen Wandels einzubinden“.

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Das Mehrgenerationenhaus in der Alten Polizei gibt es seit nunmehr acht Jahren.

Quelle: rg

Stadthagen. Zudem sollen jährlich 5000 Euro an städtischer Förderung fließen. Beides sind Voraussetzungen dafür, dass das MGH nach acht Jahren des Bestehens für die Zeit von 2017 bis 2020 eine existenzsichernde Bundesförderung von jährlich 35000 Euro erhalten kann. Die Entscheidung des Bundes über den Förderantrag wird für Herbst erwartet.

„Das MGH ist ein Erfolgsmodell, das wir weiter unterstützen wollen“, lobte Marita Gericke (CDU). Ulrike Koller (SPD) fügte hinzu, beim MGH handele es sich „um ein Konzept, dass wir fortgesetzt wissen wollen“.

MGH stärkt die Sozialstruktur

Der Geschäftsführer der Alten Polizei, Klaus Strempel, stellte vor dem Ausschuss fest: „Das MGH stärkt die Sozialstruktur der Stadt“. Es mache viele generationsübergreifende Angebote, „die es sonst hier nicht gäbe“.

Am Rande der Sitzung erläuterte Strempel auf Nachfrage, im Falle einer Ablehnung des Zuschussantrags durch den Bund könnte das MGH „zwar einige Schwerpunktangebote fortführen, aber bei weitem nicht die Angebotspalette in der jetzigen Form“.

Durch das eingangs zitierte Bekenntnis der Stadt werde der Status des MGH weiter aufgewertet, freute sich Strempel. Dieses werde künftig verbindlich in die Überlegungen der Stadt, was den demografischen Wandel angeht, mit einbezogen. „Das Mehrgenerationenhaus wird also zu einer Art Beauftragten für den demografischen Wandel“, erklärte Strempel. Ein vom Bund vorgegebener Schwerpunkt für die Arbeit des MGH in den kommenden vier Jahren ist die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte.

Mehr als 30 Mitarbeiter

Im MGH wirken derzeit mehr als 30 ehrenamtliche Mitarbeiter als Gastgeber für Veranstaltungen und Angebote, als Berater und Helfer mit. „Damit wird in beachtlichem Umfang bürgerschaftliches Engagement einbezogen“, stellte Iris Freimann namens der Verwaltung fest. Laut Strempel „besteht die berechtigte Erwartung, dass weitere Freiwillige einen Platz in diesem Projekt finden werden“.

Das MGH hält derzeit 32 Angebote vor. Dazu zählen unter anderem ein Offenes Treffen für Menschen mit Demenz, ein Mehrgenerationen-Theater, einen ebensolchen Chor und eine Percussion-Band sowie Spieletreffen für Jung und Alt und ein Erzähl-Café. ssr

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