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Expertise aus Barsinghausen kommt erst 2018

Spielplatzkonzept Stadthagen Expertise aus Barsinghausen kommt erst 2018

Das Spielplatzkonzept für Stadthagen bleibt weiter in der Schwebe. Eine Expertise aus Barsinghausen hätte im Frühjahr einen neuen Impuls in die Debatte bringen sollen, wie die Stadt mit ihren 44 Spielplätzen verfahren soll – bisher tat sich nichts. 2018 soll es nun einen Workshop mit Experten geben.

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Quelle: pr.

Stadthagen. „Es sind im Moment zu viele Prozesse im Gang, die Ressourcen benötigen, deswegen können wir uns erst im nächsten Jahr mit dem Thema befassen“, erklärt Ralf Cordes vom Fachbereich Bürgerdienste dazu auf Anfrage. Ein Workshop mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und geladenen Experten soll Anfang 2018 Substanz ins Thema bringen. Dann werde auch ein Vertreter aus Barsinghausen schließlich Beispiele aus seiner Kommune schildern und ein Dortmunder Büro erprobte Ansätze zur Spielleitplanung vorstellen. Letztere soll auch die Interessen von Jugendlichen im öffentlichen Raum berücksichtigen.

 Kernfrage der kommenden Diskussion werde Cordes zu Folge sein, ob die Stadt vom aktuellen Konzept abrückt und Spielplätze in weniger belebten Bereichen zeitweilig oder dauerhaft aufgibt. Dafür könne dann mehr Geld in „zentrale, herausragende Spielplätze“ gesteckt wird. „Bei der Errichtung neuer Spielplätze oder grundlegender Sanierung werden die anwohnenden Kinder und Eltern beteiligt“, gibt Stadtsprecherin Bettina Burger bekannt. Während das frühere Mindestalter für die Nutzung bei sechs Jahren lag, können die neuinstallierten Spielgeräte auch jetzt schon Kinder ab drei Jahren nutzen.

„Wir trippeln auf der Stelle“

 Thomas Pawlik (SPD) vom Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur hätte das Thema gerne längst auf dem Tisch gehabt. „Wir trippeln schon lange auf der Stelle und müssen jetzt Gas geben. Der Mangel an Dynamik liegt aber nicht an der Politik“, sagt er in Richtung Verwaltung. Die Workshop-Lösung stimmt Pawlik aber zuversichtlich. „Wir haben mit dem Ansatz im Oktober gute Erfahrungen beim Thema Integration gemacht.“

 Die CDU-Fraktion werde dem Workshop „ohne Vorfestlegung“ begegnen, wie ihr Vorsitzender Heiko Tadge erklärt. „Wir müssen gucken, was die Fachleute aus der Verwaltung und dem Ausschuss vorschlagen und schauen, was dabei herauskommt.“ Dagegen sieht die WIR-Fraktion darin „die typische Reaktion einer Verwaltung, die sich nicht anders zu helfen weiß. Die Zuständigen sollten sich lieber die einzelnen Plätze anschauen und ihre Ergebnisse zur Beratung vorlegen“, wie ihr Vorsitzender Richard Wilmers fordert. geb

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