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Facharztzentrum: Standort von Investoren abhängig

Im Wartezimmer Facharztzentrum: Standort von Investoren abhängig

CDU-Fraktionschef Heiko Tadge, SPD-Fraktionschef Jan-Philipp Beck und Grünen-Fraktionschefin Maria Börger-Sukstorf äußern sich zu den möglichen Standorten eines Facharztzentrum in Stadthagen.

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Quelle: pr.

Stadthagen. An welchem Standort ein Facharztzentrum entstehen kann, ist abhängig von den jeweiligen Investoren. Das ist die übereinstimmende Ansicht der Fraktionsvorsitzenden im Rat. Seitens der Politik eine Vorfestlegung zu treffen, würde nicht zielführend sein, lautete die Auskunft.

Nach Überzeugung von CDU-Fraktionschef Heiko Tadge bietet jeder der vier in der Debatte befindlichen Standorte „die Möglichkeit, ein solches Projekt zu realisieren“. Dabei handelt es sich um Flächen an der Bahnhofs- und an der Vornhäger Straße, südlich der Marktpassage sowie auf dem Krankenhausareal. Die Union „hegt gegen keinen dieser Standorte irgendwelche Vorbehalte“.

Entscheidend sei, an welchem Standort ein Projektentwickler oder Investor „für sein Vorhaben ganz konkret ausreichend Vorverträge mit Ärzten und Gesundheitseinrichtungen vorweisen kann“, stellt Tadge klar. Zudem müsse die Finanzierung gesichert sein. „Es geht also darum, dass ein wirklich realisierungsreifes Projekt vorliegen muss, bevor eine Entscheidung fallen kann“, macht der CDU-Politiker deutlich. Wo das gegeben sei, würden Politik und Verwaltung dann rasch die nötigen Rahmenbedingungen schaffen.

Auch für SPD-Fraktionschef Jan-Philipp Beck ist ausschlaggebend, was die Investoren zu bieten haben. Er sieht die Verwaltung daher in der Pflicht, den Fraktionen „schnell“ über die Gespräche mit Projektentwicklern und Investoren sowie in Bezug auf das Krankenhausareal mit dem Landkreis zu berichten.

„Erst wenn diese Gesprächsergebnisse vorliegen, kann die Sache entscheidungsreif werden“, so Beck. Er sehe den Spielball daher im Moment „im Feld der Verwaltung“. Daher präferiere er zum gegenwärtigen Zeitpunkt keinen der genannten Standorte.

Zur Entscheidungsgrundlage gehört nach Meinung von Beck auch die Darstellung der jeweiligen baurechtlichen und sonstigen Rahmenbedingungen. Da gehe es unter anderem um Fragen, ob Bebauungspläne geändert werden müssten oder der Immobilienerwerb geklärt sei.

Beck hält es für wünschenswert, dass es schnell zu einem Ergebnis kommt. „Es wäre gut, wenn wir in den kommenden Wochen entscheiden könnten, in welche Richtung das geht.“ Doch letztlich sei das eben abhängig davon, was die Investoren präsentieren.

Genauso sieht das die grüne Fraktionschefin Maria Börger-Sukstorf. Sie betont: „Wir wissen bisher gar nicht, ob irgendein Investor überhaupt ausreichend Ärzte an der Hand hat, es gibt dazu noch keine belastbaren Zahlen.“ Auch sie sieht „die Verwaltung in der Pflicht“, über die Gespräche mit Investoren zu berichten.

Einen konkreten Termin, an dem die Verwaltung der Politik berichtet, gebe es noch nicht, teilt Iris Freimann, allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, dazu auf Anfrage mit. Gespräche mit Investoren und Projektentwicklern fänden regelmäßig statt, sagt Freimann. Wenn daraus konkrete neue Informationen resultierten, „teilen wir diese der Politik zeitnah mit“.

Allerdings „gibt es im Moment dazu nicht so viel Neues.“ ssr

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