Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Fachspezifischer oder verjüngt?

„Tage der Weserrenaissance“ Fachspezifischer oder verjüngt?

Interaktiver sollen die „Tage der Weserrenaissance“ in diesem Jahr werden, sodass auch eine jüngere Zielgruppe angesprochen werde. Damit wolle man dem Wunsch des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing nach einem klareren Veranstaltungsprofil entsprechen.

Voriger Artikel
Beim Rangieren gerammt
Nächster Artikel
Erster Bauabschnitt ist beendet
Quelle: pr.

STADTHAGEN. Dies sei aber ein langer Weg, machte Wirtschaftsförderer Lars Masurek deutlich. Letztlich steht dahinter natürlich das Ziel, mehr Besucher anzulocken.

Neben dem Angebot sei dafür auch das Marketing entscheidend. So soll es Wegweiser und Infotafeln geben, „da die Veranstaltung ja über die gesamte Innenstadt verteilt ist“, so Masurek, der darin eine große Herausforderung sieht. Er plädiere aus diesem Grund für einen zentralen Anlauf- und Informationspunkt unter freiem Himmel. Über die sozialen Medien und Faltblätter soll neben der Pressearbeit und dem Internetauftritt mehr Öffentlichkeit geschaffen werden. Auch über die Neugestaltung des Logos, „das zeitgemäßer daherkommen soll“, werde diskutiert.

Zur Debatte stellte der Wirtschaftsförderer auch die Verkürzung der Veranstaltung auf eineinhalb Tage. Er glaube, dass das Thema mehr hergebe, die Stadt eventuell durch Symposien ein deutlich überregionales Fachpublikum ansprechen könne.

Buntes Programm ist in Planung

Diese Idee sah Jan-Philipp Beck (SPD) kritisch: „Wir wollen keine elitäre Veranstaltung, sondern sie soll frisch und lebendig daherkommen.“ Aber vielleicht solle man doch wieder Kontinuität reinbringen, indem die „Tage der Weserrenaissance“ jährlich veranstaltet stattfinden.

Über erste geplante Neuerungen konnte Masurek die Ausschussmitglieder bereits informieren. So sei geplant, vor den beiden Veranstaltungstagen am 25. und 26. August Workshops anzubieten. Die konkrete Terminierung laufe. Um noch mehr Publikum „abzugreifen“, wie Masurek sagte, müsse man die Angebote noch mehr in die Nachmittag- und Abendstunden verlegen. Wie bereits berichtet, wird die „Nacht der Musik“ auf den Freitagabend verlegt, es soll wieder kostenlose Gästeführungen (insbesondere Schlossführungen) und Sonderöffnungen für das Museum Amtspforte, die Zehntscheune und das Mausoleum geben. Ein Kinderkonzert und ein Bach-Konzert des Barockensembles „La festa musicale“ finden in der St.-Martini-Kirche statt, im Anschluss lädt die Gemeinde zu einem Weinfest ein. Für Illumination und Walk-Acts sowie der beliebten Kranwagengondel liefen Anfragen. Masurek: „Das ist auch immer eine Budgetfrage.“

Bei den Planungen ist die Arbeitsbelastung auf mehr Schultern verteilt worden. Mit im Boot sitzen neben der Wirtschaftsförderung die Alte Polizei, der Renaissanceverein, die Gästeführer, das Schaumburger Land Tourismusmarketing sowie die Tourist-Info. col

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr