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Fahrplan fürs Arbeitsleben

Inklusion in Schaumburg Fahrplan fürs Arbeitsleben

Das sogenannte „Peer-to-Peer-Counseling“ ist ein Thema, das sich in der Selbsthilfe bereits einen Namen gemacht hat. Im Landkreis Schaumburg ist das Angebot nun völlig neu.  Möglich macht das das Projekt „Let‘s Work“ des Inklusionsnetzwerks der Hof Windheim gGmbH.

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Hof Windheim-Geschäftsführer Andreas Landmann (von links), Maik Behrendt, Dorothea Kaiser, Jörg Farr, Sunita Schwarz, Klaus Malschau, Sabrina Grimpe, Klaus Heimann und Kim Heinrich (FSJlerin, vorne) freuen sich über die Förderung des Landes.

Quelle: mak

Stadthagen. Psychiatrieerfahrene Menschen beraten Menschen mit ähnlichen Beeinträchtigungen: Das Projekt wird für zwölf Monate gefördert, 50.000 Euro stehen dem Netzwerk als Zuschuss des Landes Niedersachsen dafür zur Verfügung. Unterstützt wurde die Förderung vom Landkreis Schaumburg.

„Für uns ist es genau das richtige Projekt“, sagt Landrat Jörg Farr. Als Träger des Jobcenters passe die Idee hinter „Let’s work“ sehr gut in das Netzwerk des Landkreises, wie Klaus Heimann, Erster Kreisrat und Pressesprecher des Landkreises, ergänzt. Er und Farr begrüßen es, dass das Projekt Menschen mit psychischen und physischen Behinderungen mit niedrigschwelligen Möglichkeiten dabei helfen möchte, den Weg in eine regelmäßige Beschäftigung zurückzufinden.

Im „Peer-to-Peer“-Gespräch haben Betroffene die Möglichkeit, mit ihren Beratern einen „Fahrplan ins Arbeitsleben“ zu erstellen. Die Berater helfen beispielsweise dabei, eigene Stärken im beruflichen Lebenslauf zu erkennen und neue Denkmuster zu erarbeiten.

Einer dieser Berater ist Maik Behrendt. „Wir wollen dabei Kontakte herstellen, die die Menschen auch wirklich brauchen“, sagt er.
Diese individuelle Beratung ist notwendig, da es nicht selbstverständlich sei, „dort anzukommen, wo man ankommen möchte“, schildert Klaus Malchau, Psychiatriekoordinator des Landkreises. Und Sunita Schwarz, Projektleiterin des Inklusionsnetzwerkes, ergänzt: „Für viele ist der Weg zum Amt schon eine Barriere.“

Aus diesem Grund möchte das Inklusionsnetzwerk mit seinem erweiterten Angebot ein Umfeld schaffen, „in dem die Betroffenen es schaffen können, ihren Weg zu gehen“, so Schwarz.

Der erste Beratungstermin ist für den 16. Februar angesetzt. „Wir sind fast ausgebucht“, freut sich Hof Windheim-Geschäftsführer Andreas Landmann.

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