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Fahrradweg entlang der Bergkette

„2019 wäre sportlich“ Fahrradweg entlang der Bergkette

Die Vorplanungen sind abgeschlossen, hat die Reinser Ortsvorsteherin Ute Hartmann-Höhnke im SN-Ortsspaziergang gesagt. Bezogen hat sie sich damit auf den Fahrradweg entlang der Bergkette. Ist das Thema also so gut wie durch und der Fahrradweg bald da? Markus Brockmann bremst den Enthusiasmus.

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Auch Bürger haben Gelegenheit, sich zum geplanten Fahrradweg an der L447 in Reinsen zu äußern.

Quelle: mak

REINSEN. Der Leiter der Geschäftsstelle Hameln der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erklärt: Tatsächlich ist nur ein Teil besagter Planungen beendet. „Wir hatten unseren Ortstermin mit Vertretern von Institutionen wie Verwaltung und Polizei.“ Die haben ihre Wünsche für den Fahrradweg gegeben.

Die Landesbehörde wolle aber auch Anregungen von den Bürgern. Diese bekämen bei einer noch nicht terminierten Info-Veranstaltung im Spätsommer beziehungsweise zum Herbstanfang Gelegenheit, sich zu äußern. Ein Anwohner habe bereits schriftlich Anregungen gegeben.

Weg soll talseitig verlaufen

Festzustehen scheint, dass der Fahrradweg talseitig verlaufen soll. In einigen Kurven sollen Erhebungen abgetragen werden, um bessere Sicht zu bieten und die Unfallgefahr zu verringern. Brockmann spricht von einem ungefähren Richtwert von 80 Zentimetern – also so, dass ein Kind, das bereits allein mit dem Fahrrad unterwegs sein könnte, nicht in seiner Sicht behindert wird.

Die Kunst besteht laut Brockmann darin, möglichst viele Interessen unter einen Hut zu bringen. Schließlich wolle die Behörde so wenig wie möglich in die Nachbarschaft eingreifen. „Wir können ja nicht einfach sagen, die drei Häuser müssen jetzt weg“, sagt der Behördenleiter. Für das Jahresende rechnet Brockmann mit einem fertigen Vorentwurf. Das Planfeststellungsverfahren würde, wie bereits berichtet, 2018 folgen.

Genehmigungen müssen erteilt werden

Damit ist der Fahrradweg aber noch nicht in greifbarer Nähe. Genehmigungen müssen erteilt, Gelder bewilligt werden. „Und wir haben im kommenden Jahr unter Umständen eine neue Landesregierung, die andere Prioritäten sieht“, sagt Brockmann. Bei „An der Bergkette“ handelt es sich um die Landesstraße 447. Selbst wenn alles glatt laufen sollte: „Dass wir 2019 loslegen können, halte ich für sportlich.“ Also sehr unwahrscheinlich.

In Sachen Kosten verfügt die Landesbehörde aktuell nur über einen „dicken Daumenwert“– eine derart grobe Schätzung, dass Brockmann die Zahl nicht nennen will. Die jetzige Preisvorstellung werde aber mit Sicherheit überschritten. Grund ist die kurvige Strecke entlang der Bergkette. Anders als auf gerader Strecke könne man darauf den Preis für einen Kilometer Radeweg nicht exakt kalkulieren. jcp

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