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Falsche 100-Euro-Scheine: Polizei geht von selben Tätern aus

Verdacht Falsche 100-Euro-Scheine: Polizei geht von selben Tätern aus

Im Falle der gefälschten 100-Euro-Scheine in Stadthagen und Bad Nenndorf kurz vor Weihnachten geht die Polizei mittlerweile von einem Täter beziehungsweise einer Bande aus. Diese, so die Vermutung der Beamten der Inspektion Nienburg-Schaumburg, haben ihr Unwesen auch in den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Nienburg getrieben.

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Stadthagen. Aus diesem Grund wurde in Nienburg nun auch eine zentrale Ermittlungsführung in Sachen Falschgeld eingerichtet. Derzeit liegen die falschen Hunderter aus der Vorweihnachtszeit beim Landeskriminalamt in Hannover – genauso wie die gefälschten 50- und 20-Euro-Scheine, die Anfang der Woche in Stadthagen aufgetaucht sind. Doch bis es zu ersten Ergebnissen kommt, kann es dauern. Wie die Polizei Hannover berichtet, kämpfen die Mitarbeiter beim LKA derzeit gegen eine Welle an noch auszuwertenden Daten an. Wegen der Überbelastung der kriminaltechnischen Institute kommt es derzeit zu Verzögerungen bei strafrechtlichen Ermittlungen.
Dass die Täter ihr Glück mit 100-Euro-Scheinen versucht haben, sei eher selten, so die Stadthäger Polizei. Denn bei diesem Betrag seien Verkäufer auch in kleineren Geschäften eher dazu geneigt, doch einmal genau auf das Wasserzeichen zu achten. Doch während des hektischen Weihnachtsgeschäfts sehen Einzelhändler häufig darüber hinweg. Das haben sich die Täter offenbar zu Nutzen gemacht. „Wenn die Fälschungen gut gemacht sind, rutschen die auch mal durch“, weiß Axel Bergmann, Sprecher der Polizei in Stadthagen.
In den meisten Fällen versuchen es die Kriminellen mit 20- und 50-Euro-Scheinen. Das wiederum passt zu den aktuellen Fällen in Stadthagen (wir berichteten). So stehen aus Sicht der Ermittler professionelle Banden, die das Falschgeld auch häufig im Ausland anfertigen, verzweifelten Einzeltätern gegenüber, die mit wenig Mitteln dilettantische Kopien herstellen.
Sowohl Verkäufer als auch Kunden sind verunsichert. Denn der Schaden liegt immer bei demjenigen, der den falschen Schein in der Kasse oder im Portemonnaie hat.
Nach Angaben des Landeskriminalamtes wurde 2014 in Niedersachsen erstmals nach mehreren Jahren mit rückläufigen Zahlen wieder mehr Falschgeld in Umlauf gebracht. Exakte Angaben gab es noch nicht. 2013 hatte die Polizei in Niedersachsen in rund 3000 Fällen falsche Geldscheine sichergestellt.

Von Verena Insinger

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