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Falschgeld verunsichert Händler

Stadthagen / Blüten Falschgeld verunsichert Händler

Mehrere Stadthäger Geschäftsleute sind auf Falschgeldbetrüger reingefallen. Konkret handelt es sich dabei unter anderem um die Strickdiele an der Obernstraße. Geschäftsführerin Monika Rippe-Weinhardt wurde in der vergangenen Woche um knapp 100 Euro geprellt.

Stadthagen. Kein Einzelfall. Nach Angaben der Polizei liegen allein von der vergangenen Woche und gestern sieben Anzeigen bei den Beamten vor. Die Ermittler gehen in den meisten Fällen von demselben Täter aus.

Nach Angaben von Rippe-Weinhardt kam am vergangenen Donnerstag kurz vor Geschäftsschluss ein adrett gekleideter junger Mann in den Laden. Er hatte sich ein Wollknäuel für 7,50 Euro ausgesucht und bezahlte es mit einem 100-Euro-Schein. Die Stadthägerin gab das Rückgeld raus und der Mann verließ ihr Geschäft.

Einen Tag später kam eine Geschäftsfrau aus der näheren Umgebung auf sie zu und berichtete davon, dass sie auf einen Betrüger reingefallen sei – einen jungen, adrett gekleideten Mann, der mit einem 100-Euro-Schein zahlte. Rippe-Weinhardt erinnerte sich an ihren Fall und überprüfte ihre 100-Euro-Scheine in der Kasse. „Die sahen aber alle gleich aus“, berichtet sie im Gespräch mit den SN.
Gewissheit gab es, als sie gestern ihr Geld bei der Deutschen Bank einzahlen wollte. Der Automat nahm einen Schein nicht an. Nach der Kontrolle der Bankmitarbeiter stand fest: Es handelt sich um eine Blüte.

Wie die Polizei gestern berichtete, sind weitere sechs Geschäftsleute auf diese Masche reingefallen – alles kleinere, inhabergeführte Läden. Für die Geschäftsführerin der Strickdiele ist es das erste Mal. „Ich bin stinksauer“, sagt Rippe-Weinhardt. Für sie steht fest, dass sie maximal noch 50-Euro-Scheine entgegennimmt. „Ansonsten müssen die Kunden mit Karte zahlen“, sagt sie.
Die Polizei rät den Geschäftsleuten dazu, ihre Mitarbeiter zu sensibilisieren. Bei dem Täter handelt es sich um einen jungen Mann mit gepflegter Erscheinung, der einen kleinen Betrag mit einem 100-Euro-Schein begleichen will.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Stadthagen zu melden, Telefon (05721) 40040.

Das rät die Europäische Zentralbank

In die Euro-Banknoten sind nach Angaben der EZB mehrere Sicherheitsmerkmale eingearbeitet, anhand derer man leicht erkennen kann, ob ein Geldschein echt ist oder nicht.
• Fühlen kann man das ertastbare Relief. Durch die Verwendung spezieller Drucktechniken erhalten die Euro-Banknoten ihre einzigartige taktile Beschaffenheit.
• Sehen Sie sich den Geldschein an und halten Sie ihn gegen das Licht: Das Wasserzeichen, der Sicherheitsfaden und die unvollständige Zahl erscheinen. Diese drei Sicherheitsmerkmale befinden sich bei echten Euro-Banknoten auf Vorder- und Rückseite.
• Kippen Sie die Banknote: Auf der Vorderseite sind im Hologramm je nach Betrachtungswinkel unterschiedliche Motive zu erkennen.  r
 

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