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Familienzentrum fordert mehr Personal

Am Limit Familienzentrum fordert mehr Personal

Das Stadthäger Familienzentrum wünscht sich eine Aufstockung der Personalstunden. Das ist bei einem Besuch des SPD-Stadtverbandsvorstandes in der Einrichtung deutlich geworden.

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Britta Kunze, die Koordinatorin des Familienzentrums, heißt den SPD-Vorsitzenden Jan-Philipp Beck in der Einrichtung willkommen. ssr

Quelle: SSR

STADTHAGEN. „Die Belastung für die Mitarbeiter ist mehr als an der Grenze“, sagte Heidemarie Hanauske, Kreisgeschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt (Awo). Die Awo ist zusammen mit der Stadt und dem Kinderschutzbund Trägerin des Familienzentrums.

Dessen Koordinatorin Britta Kunze berichtete, die Zahl an Kontakten der Einrichtung mit Nutzern habe sich in den vergangenen fünf Jahren verdreifacht, die Zahl der Mitarbeiter sei aber gleich geblieben. Besonders im Bereich der Integrationsarbeit mit Flüchtlingsfamilien und bei der präventiven Arbeit in Familien mit Problemstellungen „könnten wir noch sehr viel mehr tun, da gibt es großen Bedarf“. Dafür müssten aber mehr Arbeitsstunden zur Verfügung stehen.

 „Wir nehmen den Wunsch nach mehr Ressourcen an Arbeitsstunden mit“, versprach der Stadthäger SPD-Vorsitzende Jan-Philipp Beck. Die Stadt müsse überlegen, dafür mehr Geld zur Verfügung zu stellen, ergänzte SPD-Ratsherr Thomas Pawlik. Beck unterstrich, für die SPD „haben die sozialen Angebote der Stadt politische Priorität“. Er fügte an die Mitarbeiter des Familienzentrums gerichtet hinzu: „Wir werden diese Einrichtung weiter kräftig unterstützen, darauf können Sie sich verlassen.“ Koordinatorin Kunze erwiderte darauf: „Das Angebot werde ich mir merken.“

 Wie andere soziale Einrichtungen auch hat das Familienzentrum nach Schilderung von Kunze „eine große Herausforderung bei der Beratung der stark angestiegenen Zahl von Flüchtlingsfamilien zu bewältigen“. Mittlerweile habe man sich auf den Bedarf aber eingestellt, versicherte sie.

 Von großer Bedeutung für das Familienzentrum seien auch in diesem Zusammenhang dessen „niederschwellige Angebote“ wie etwa der Interkulturelle Frauentreff. Hier erweise sich als segensreich, berichtete Kunze, dass ältere türkische Frauen, die schon länger in Stadthagen leben, ihre hier gemachten Erfahrungen an jetzt zugereiste Flüchtlingsfrauen weitergeben können. An den Treffen beteiligen sich nach Angaben von Kunze insgesamt rund 50 Frauen.

 Insgesamt bewährt sich nach Darstellung von Kunze der Ansatz des Familienzentrums, Nutzer durch niedrigschwellige Angebote wie Mutter-Kind-Gruppen bei Bedarf in intensivere Beratungen zu führen. Wichtig sei dabei die enge Kooperation von Awo, Kinderschutzbund und Jugendamt. ssr

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