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Faurecia: Neubau verzögert sich

Stadthäger Millionen-Projekt auf nächstes Jahr verschoben Faurecia: Neubau verzögert sich

Der Start lässt länger auf sich warten als ursprünglich gedacht: Der für 35 Millionen Euro geplante Neubau des Autositzherstellers Faurecia an der Industriestraße wird nun doch erst im kommenden Jahr begonnen. Entsprechende SN-Informationen hat ein Unternehmenssprecher gestern bestätigt.

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Stadthagen.  „Leider können wir unseren ursprünglichen Wunschtermin 3. Quartal 2016 für den Baubeginn der neuen Forschungs- und Entwicklungszentrale nicht einhalten“, teilte der Firmensprecher mit. In den vergangenen Monaten hätten „die Abstimmungen verschiedener Details leider mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet, sodass sich nun der Start der Bauarbeiten verschiebt“, fügte er hinzu.

Bei einem derart großen Projekt seien viele interne Gremien und externe Partner beteiligt, „da kann die planerische Abstimmung etwas dauern“. Und weiter: „Mit Blick auf die zu erwartenden Witterungsverhältnisse im Herbst und Winter gehen wir zurzeit von einem Baubeginn in 2017 aus.“ Genauere zeitliche Angaben zum geplanten Baubeginn könne er derzeit nicht machen, so der Firmensprecher. Eine Baugenehmigung seitens der Stadt liege noch nicht vor, „denn wir befinden uns erst in der Planungsphase des Gebäudes“.
Der Konzernvertreter versicherte ausdrücklich, dass „an der Investition auf jeden Fall festgehalten wird“.

Das Gelände, auf dem der Neubau errichtet werden soll, gehört der Stadt und soll an Faurecia verkauft werden. Nach Angaben des bei der Stadtverwaltung für Liegenschaften zuständigen Kämmerers Jörg Schädel besteht über den Kaufpreis Einigkeit. Damit trat Schädel in der Stadt kursierenden Spekulationen entgegen, an dieser Stelle habe es Differenzen gegeben. Momentan befinde sich der Kaufvertrag „in der Endphase der Feinabstimmung“. Die Beurkundung sei für Ende des Monats September terminiert.

Für Bürgermeister Oliver Theiß ist die Verzögerung „überhaupt nicht dramatisch“. Den ursprünglichen Zeitpunkt für den Baubeginn habe er persönlich ohnehin als „sehr sportlich“ empfunden.

Die Politik zeigte sich von der Verzögerung überrascht. Landrat Jörg Farr betonte auf Anfrage freilich, aus aktuellen Gesprächen mit der Geschäftsführung von Faurecia wisse er, „dass die Investition überhaupt nicht in Frage gestellt ist“. Bei der Ursache für die Verzögerung gehe es ganz offenbar „um planerische Details, die gut vorbereitet sein wollen“.

Der hiesige Landtagsabgeordnete Karsten Becker sagte, wenn es eine Verzögerung aus den genannten Gründen gebe, müsse man das so akzeptieren. Wichtig sei die Feststellung der Firma, dass das Projekt überhaupt nicht in Frage steht. Becker betonte, das Land stelle seine finanzielle Förderung unverändert bereit.

ssr

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