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Fehlalarme beschäftigt Feuerwehren

Rauchmelder lösen vermehrt Einsätze aus Fehlalarme beschäftigt Feuerwehren

Die Feuerwehrkameraden sind im Juli oft gefordert gewesen. 19 Mal rückten die Brandbekämpfer aus - fünfmal konnten die Schläuche allerdings auf dem Wagen bleiben. Brandmeldeanlagen hatten Alarm gegeben, ohne dass ein Feuer Ursache war. Schuld war überwiegend die Sommersonne.

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Stadthagen. Sehr oft kommt es laut Stadtbrandmeister Rolf Bruns derzeit vor, dass Brandmeldeanlagen auf Hitze reagieren, die nicht in Zusammenhang mit einem Feuer steht. Starke Sonneneinstrahlung ist vielmehr die Ursache. Die Brandmeldeanlage registriert eine Gefahrenlage und meldet sie automatisch zur Einsatzleitstelle. Diese alarmiert die Feuerwehr. „Und dann fahren wir los“, so Bruns. Oftmals werde bei Ankunft am Objekt dann festgestellt, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.
Das ist am 26. Juli gleich zweimal hintereinander geschehen. Noch während Einsatzkräfte auf der Hüttenstraße tätig waren, erreichte die Wehr eine Meldung von der Leitstelle über die Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Objekt in Obernwöhren. Noch auf der Anfahrt konnte die Fahrt abgebrochen werden, da laut Einsatzbericht von der Ortsfeuerwehr Obernwöhren schnell Entwarnung gegeben werden konnte. 15 Minuten später kam es erneut zu einer Alarmierung bezüglich der gleichen Wohnanlage. Wieder handelte sich es um einen Fehlalarm. Brandmeldeanlagen sind vielfach in großen Gebäudekomplexen installiert, in denen viel Menschen von einem Brand betroffen wären.
Alarmgeber sind seit Januar auch in jedem Privathaushalt vorgeschrieben – allerdings sind die gängigen Rauchwarnmelder nicht mit einer Rettungsleitstelle verbunden. Die Melder an der Zimmerdecke geben einen durchdringenden akustischen Alarm ab. Bewohner oder Nachbarn müssen dann die Feuerwehr alarmieren. Seit einem halben Jahr hätten sich die Einsätze, die durch Rauchwarnmelder in Gang gekommen sind, sehr gehäuft, berichtet Bruns. Negative Kritik auf die lauten Warnmelder, die eventuell nur Zigarettenqualm falsch interpretieren, habe er bislang nicht registriert.
Die meisten Rauchwarnmelder reagieren optisch auf Rauch, der in eine Kammer des Gehäuses zieht. Zu Fehlalarmen kann es kommen, wenn Rauch aus der Küche oder Wasserdampf aus dem Badezimmer in den Raumelder gelangen – oder, so Bruns, „wenn Spinnen hineinkrabbeln“. In jedem Fall erlischt der Warnton, wenn die Ursache verschwindet, zum Beispiel Küchendampf vom Melder weggewedelt wird. Liegt ein technischer Defekt im Melder vor, kann einfach für ein paar Minuten die Batterie herausgenommen werden.

sk

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