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Theiß verspricht ausreichend Kita-Plätze

Stadthagen Theiß verspricht ausreichend Kita-Plätze

Da in Stadthagen für das kommende Kindergartenjahr knapp 50 Kita-Plätze fehlen, verhandelt die Verwaltung derzeit mit der Paritätischen Lebenshilfe (PLSW) über eine mögliche Kooperation. Bürgermeister Oliver Theiß ist nach eigenen Angaben guter Dinge, dass die Gespräche zum Erfolg führen.

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Quelle: Symbolfoto

Stadthagen. „Das Ziel ist, die Situation zum nächsten Kindergartenjahr zu verbessern. Ich sehe die Gespräche in guten Bahnen“, berichtet Theiß. Derzeit tausche die Verwaltung mit der PLSW „viele Daten“ aus. Parallel laufen Gespräche über die Kosten und mögliche Standorte für die zusätzliche Kinderbetreuung. „Wir verhandeln miteinander“, erklärt Theiß. „Es wird in absehbarer Zeit ein Ergebnis geben.“

Wie berichtet, ist der Neubau eines Kindergartens eine der Optionen, auf die die Sondierungsgespräche abzielen. In diesem Fall könnte die PLSW den Bau stemmen und das Gebäude der Stadt vermieten. Allerdings läuft es nach Angaben von Theiß eher auf die Einrichtung weiterer Kita-Gruppen in den Einrichtungen der PLSW hinaus. Wie auch bei den anderen Kita-Trägern wie der Arbeiterwohlfahrt oder der Kirche würde die Stadt dann die Kosten übernehmen, die nicht durch die Elternbeiträge gedeckt sind.

Nach aktuellem Stand verfügt die Stadt im kommenden Betreuungsjahr über 591 Kita- und 103 Krippen-Plätze. Der Bedarf wird allerdings steigen, wie die Zahl der Anmeldungen zeigen. 48 Kinder würden leer ausgehen, wenn die Verwaltung keine Lösung findet. Nach den Worten von Theiß wird dieser Engpass jedoch nicht eintreten.

Geplantes Mehrgenerationenhaus keine kurzfristige Lösung

Auch wenn es nicht zu einer Einigung mit der PLSW kommen sollte, „werden wir die ausreichende Anzahl von Kita-Plätzen vorhalten können“, betont der Bürgermeister. Die Stadt habe Alternativpläne, betont der Verwaltungschef. Wie diese aussehen, will Theiß allerdings nicht verraten.

Wie berichtet, ist Stadthagen auch als möglicher Standort für den Bau eines Mehrgenerationenhauses im Gespräch. Das Konzept des Trägervereins sieht bei Bedarf vor, auch eine Kindertagesstätte in die Einrichtung zu integrieren.

Theiß bezeichnet die mögliche Einrichtung einer Kita als einen „interessanten Aspekt“, ausschlaggebend für die Ansiedlung eines Mehrgenerationenhauses sei dies jedoch nicht. Zumal der kurzfristige Bedarf dadurch eh nicht gedeckt werden könne, so Theiß. ber

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