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20000 Euro fließen nach Stadthagen

Wilhelm-Busch-Tage 20000 Euro fließen nach Stadthagen

„Plan B“ kann in der Schublade bleiben: Die Finanzierung der Wilhelm-Busch-Tage am 3. und 4. September ist im vollen Umfang gesichert.

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Wilhelm Busch.

Quelle: dpa

STADTHAGEN. Für eine Finanzierungslücke in Höhe von 20000 Euro konnte ein Sponsor gefunden werden. Über den Stifter ist bislang Stillschweigen vereinbart, er soll in der kommenden Woche vorgestellt werden.

Lange mussten Bürgermeister Oliver Theiß, der die Wilhelm-Busch-Tage initiiert hat, Wirtschaftsförderer Lars Masurek und die Ratsfraktionen auf das Ende der Hängepartie warten. Dass die Wilhelm-Busch-Tage stattfinden, stand freilich fest. Notfalls hätte das Programm abgespeckt werden müssen (wir berichteten). Die Stadt hatte als Veranstalter einen Plan B in der Tasche, für den Fall, dass der Geldsegen ausgeblieben wäre.

Damit die Wilhelm-Busch-Tage steigen können, fallen die Tage der Weserrenaissance weg, für die im Haushalt bislang 31000 Euro veranschlagt waren. Die Tage der Weserrenaissance sollen künftig im jährlichen Wechsel mit den Wilhelm-Busch-Tagen stattfinden. Und bei deren Premiere soll geklotzt und nicht gekleckert werden. Eine würdige Hommage an den großen Dichter, Zeichner und Comic-Pionier sei in Arbeit, verspricht Masurek.

Der Wirtschaftsförderer unterstreicht die Berechtigung der Wilhelm-Busch-Tage in Stadthagen in einem werbenden Text: „Schaumburg ist Wilhelm-Busch-Land und Stadthagen war für ihn (Busch, Anm. d. Red.) das Tor zur Welt.“

70000 Euro – allein 14000 Euro entfallen auf die Organisation –soll die Großveranstaltung mit einem vielfältigen Programm kosten. Der finanzielle Aufwand ist bereits reduziert worden. Posten im Wert von insgesamt 10000 Euro haben die Veranstalter gestrichen. So findet die Wilhelm-Busch-Revue im Ratsgymnasium und nicht Open Air im Schlosshof statt. Die Revue soll der Höhepunkt im Programm sein. Jürgen Wiemer erarbeitet den Bühnenabend unter dem Titel „Wilhelm Busch in sieben Streichen“ mit einem vielköpfigen Ensemble von Bühnenkünstlern.

Damit die Revue und eingeladene auswärtige Künstler bezahlt werden können, mussten noch 20000 Euro an Sponsorengelder eingeworben werden. Anfang des Monats wurde über die Summe ein Antrag bei einer Kulturstiftung gestellt. Dieser ist laut Theiß nun genehmigt worden. sk

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Das Programm im Überblick

Am Sonnabend, 3. September , lässt der Aachener Künstlers Willi Blöß das Leben von Wilhelm Buch in großformatigen Comic-Illustrationen Revue passieren. Die Bilder, ausgestellt in der Fußgängerzone, sind Bestandteil einer Stadtrallye für die ganze Familie.
Im Museum Amtspforte legt eine Fotoausstellung von Christian Meyer den Fokus ganz auf das Thema „Heimat“. In den Räumen stellen drei argentinische Künstler ihre Sicht auf „Max & Moritz“ aus. Höhepunkt am Sonnabend ist die Revue „Wilhelm Busch in sieben Streichen“ ab 20 Uhr in der Aula des Ratsgymnasiums. Tickets gibt es ab dem 9. Juli zum Preis von 18 Euro in der Tourist-Information sowie in der Geschäftsstelle der Schaumburger Nachrichten.
Am Sonntag, 4. September , gibt es ab 10 Uhr ein Festival der Zeichner und Maler. Der Marktplatz und sein Umfeld werden zum „Montmartre des Nordens“. Internationale Straßenmaler zaubern 3-D-Gemälde auf das Pflaster. Außerdem präsentieren sich in der Fußgängerzone Künstler aus der Region.
Hinzu kommen am Sonntag Lesungen, Improvisationstheater, Livemusik, ein umfangreiches Kinderprogramm sowie szenisch-historische Gästeführungen auf den Spuren von Wilhelm Busch. Der Eintritt ist frei.

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