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Stadthagen Stadt Flächennutzungsplan nach zweijähriger Bearbeitung beschlussreif
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Flächennutzungsplan nach zweijähriger Bearbeitung beschlussreif
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21:13 18.08.2011
Die Mitglieder des Umweltausschusses haben vor der Sitzung die Hochwasserschutzmaßnahmen am Flothbach begutachtet. Der Hochwasserschutz war auch ein Thema bei der folgenden Diskussion über den Flächennutzungsplan. © par

Stadthagen (par). „In relativ kurzer Zeit konnten wir das Projekt zum Abschluss bringen“, erklärte Gerd Hegemann, Fachbereichsleiter Planen und Bauen der Stadt Stadthagen. Er wies darauf hin, dass der Plan in Eigenregie entstanden ist – eine externe Anfertigung hätte die Stadt rund 190.000 Euro gekostet.

„Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden und denke, dass der Plan zukünftig viele Arbeiten erleichtern wird“, sagte Hegemann. Die Darstellung von technischer Infrastruktur, Bergbau, Regelungen und Abgrenzungen im Naturschutzrecht oder dem Überblick der bekannten Überschwemmungsbereiche sei eine große Hilfe. „Der alte Plan, der rund 30 Jahre alt war, hatte mehr den Charakter eines Bebauungsplans“, merkte er an.

Zudem stellte Hegemann bei der Vorstellung noch einmal heraus, dass der Flächennutzungsplan eine moderate Anpassung der Gewerbeentwicklung und der Verkehrsplanung beinhalte. Eine Verbesserung der Entwicklungsmöglichkeiten für Natur und Landwirtschaft sprach er ebenfalls an.

Während sich nahezu alle Ausschussmitglieder mit dem Entwurf zufrieden zeigten und lobende Worte für die Umsetzung und den Arbeitseinsatz fanden, gab es auch kritische Töne. Unter anderem war einem Ausschussmitglied die seiner Meinung nach falsche Kennzeichnung der Kleingartenanlage südlich der Sophienstraße, die als Wohngebiet deklariert wurde, ein Dorn im Auge. Von der Auffassung, es handele sich hierbei um ein Überschwemmungsgebiet, ließ er sich nicht abbringen.

Ebenfalls warf er den Planern vor, auf Einwände und Vorschläge nicht offen genug reagiert zu haben. „Ich kann versichern, dass die Kleingartenanlage ordnungsgemäß ausgezeichnet wurde. Es handelt sich hierbei definitiv um kein Überschwemmungsgebiet“, erklärte Hegemann. Die restlichen Ausschussmitglieder stimmten der Neuaufstellung zu.