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„Flotte der Freiheit“ bleibt im „Hafen“

Stadthagen / Auktion „Flotte der Freiheit“ bleibt im „Hafen“

Die große Auktion ist vertagt und soll zu Beginn des „Fiskuß“-Festes 2012 wiederholt werden. Nur drei Kinder und zwei Erwachsene haben aus dem Saal der „Alten Polizei“ ihr Bild von einem Segelboot auf einem vorgefertigten Holzstück abgeholt.

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Elora Supper und Jörg Börchers (rechts) holen ihre Bilder bei Fruttuoso Piccolo ab. © jpw

Stadthagen (jpw). „Es waren zu wenige da, es hätte sich nicht gelohnt“, sagt Initiator und Künstler Fruttoso Piccolo. Mit viel Aufwand hatte er den Saal des Kulturzentrums zu einer Wasserwelt hergerichtet: 102 Boote auf der Holzplatte und auf der Wand und viele kleine gefaltete Boote auf einem hellbauen Tuch am Boden in der Mitte des Raumes.

Fruttuoso hatte für seine Aktion mit dem Titel „Flotte der Freiheit“ die Holzplatten gefertigt und rund die Hälfte von ihnen mit bunten Booten präpariert. „Segelboote stellen ein Symbol der Freiheit dar“, sagte er. Kunst muss für ihn „eine geistige Aussage haben“, mit dieser sollten sich die jüngeren und älteren Maler auseinandersetzen.

Der Künstler beanspruchte nach der Aktion die Werke für sich, einige Kinder und Eltern wollten ihre Werke jedoch mit nach Hause nehmen. „Daraus entstand eine Spannung“, erzählt Piccolo – aber gleichzeitig auch die Idee, die Bilder für einen guten Zweck – Finanzierung des „Fiskuß“-Festes 2012 – zu versteigern. Jeder Erwachsene und jedes Kind erhielt ein Vorkaufsrecht an seinem Bild eingeräumt, abgerechnet werden sollte nach Gewicht.

„Wer sein Bild zwischendurch haben will, kann sich aber auch an die ‚Alte Polizei‘ wenden“, teilte Piccolo mit, der ursprünglich überlegt hatte, die Bilder in der Nähe des Steinhuder Meeres aufzustellen, „Aber das wäre ja ein großer Aufwand.“

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