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Flüchtlinge ab Februar im Gewerbepark

Ehemaliger Alcatel-Bürotrakt Flüchtlinge ab Februar im Gewerbepark

Anfang Februar ziehen die ersten Flüchtlinge in den ehemaligen Alcatel-Bürotrakt im Gewerbepark Schaumburg. Zunächst sollen 27 Personen an der Gubener Straße untergebracht werden.

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Die einstigen Büros werden zur Unterkunft. 

Quelle: Archiv

Stadthagen. Wie berichtet, hat die Gewerbepark Schaumburg GbR den verlassenen Bürotrakt für rund 40 000 Euro in einen bewohnbaren Zustand gebracht und der Stadt als Unterbringungsmöglichkeit für Flüchtlinge angeboten.

Insgesamt stehen Schlafplätze für mehr als 40 Personen zur Verfügung, da die Bettenzahl in den einzelnen Räumen variabel ist. Die Stadt hat jedoch den Landkreis darum gebeten, die Zahl der Bewohner so gering wie möglich zu halten, um das Konfliktpotenzial zu verringern, wie Theiß auf Nachfrage der SN erklärt.Insgesamt leben nach Angaben der Stadt damit ab Februar 235 Flüchtlinge in Stadthagen.

Die Verwaltung hofft darauf, dass auch andere Kommunen in Schaumburg dem Landkreis vermehrt Wohnraum für Flüchtlinge anbieten, um die Zahl von 27 Personen möglichst lange aufrechterhalten zu können. „Aber der Landkreis weiß natürlich, dass dort mehr Plätze zur Verfügung stehen“, räumt Theiß ein.

Auch Kreisdezernentin Katharina Augath betont, dass der Bedarf an Wohnraum ungebrochen ist. „Solange sich auf Bundesebene nichts tut, suchen wir weiter dringend nach Wohnungen.“Völlig offen ist derzeit noch, ob vor allem Einzelpersonen oder Familien im Gewerbepark einquartiert werden. „Uns werden wöchentlich 120 Flüchtlinge zugewiesen. Wir freuen uns, wenn sie da sind und wir dann wissen, um wen es sich eigentlich handelt“, verdeutlicht Augath die Situation, die sich permanent verändere. „Es hängt zum einen davon ab, welche Personen uns zugewiesen werden, und zum anderen, welcher Wohnraum uns von den Kommunen angeboten wird.“ ber

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