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Stadthagen Stadt Flüchtlinge sollen am Klosterfeld wohnen
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Flüchtlinge sollen am Klosterfeld wohnen
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00:27 01.11.2015
In diesem Haus sollen Wohnungen für Flüchtlinge entstehen. bes
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Stadthagen

Wie es auf Anfrage der SN aus dem Rathaus heißt, könnten dort 20 Personen ab 1. Januar untergebracht werden. Insgesamt würde sich die Aufnahmekapazität der Stadt durch die drei Wohnungen von 50 auf 70 Personen erhöhen.

Allerdings steht die politische Entscheidung darüber noch aus, da die Wohnungen mit städtischen Mitteln saniert werden müssten. Zudem soll das Haus mit einer zentralen Gasheizung ausgestattet werden. Bisher werden die Wohnungen nach Angaben der Stadt mit Kohleöfen beheizt.

Die Investitionskosten beziffert die Verwaltung auf 80.000 Euro, wobei die darin enthaltenen Kosten der energetischen Heizungserneuerung zu 90 Prozent über Fördermittel gedeckt seien.

Da der Landkreis die drei Flüchtlingswohnungen mietet, würden die Umbaukosten zudem über die Mieteinnahmen refinanziert, sodass der städtische Haushalt nicht belastet werde.

Mäntel werden gebraucht

Der Geschäftsführer des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK), Bernd Koller, bedankt sich bei allen bisherigen Kleiderkammerspendern. Für die kalten Tage werden jetzt vermehrt Wintersachen benötigt. Die ankommenden Flüchtlinge sollen möglichst umgehend mit Winterjacken und dicken Pullovern ausgestattet werden.

Überwiegend werden nach Angaben des DRK Sachen für Männer bis maximal Größe 52 (L) gesucht. Auch Schuhe, am Besten Sportschuhe bis Größe 44, stehen auf der Bedarfsliste. Trainingsanzüge sowie Jeans und langärmelige Shirts nimmt die Kleiderkammer ebenfalls gerne entgegen.

Wer seine Kleidung spenden möchte, kann diese in den Kleidershops Stadthagen, Obernkirchen, Rinteln, Bad Nenndorf und Bückeburg abgeben. Außerdem bieten die DRK-Helfer an, die Textilien auch abzuholen. Weitere Informationen dazu: beim DRK Kreisverband unter Telefon (0 57 24) 97 26 00 oder bei den Ortsvereinen.  vr

Die Sanierung der drei übrigen bewohnten Mietwohnungen soll 2016 folgen, „vorbehaltlich der endgültigen Entscheidung der politischen Gremien und sofern die jetzigen Mieter das wünschen“, so die Verwaltung.

Entgegen kursierender Gerüchte hat die Stadt nach eigenen Angaben noch nicht bei dem Eigentümer des leer stehenden Gebäudes angefragt, das stadtauswärts fahrend auf der rechten Seite der Vornhäger Straße gegenüber vom BMW-Autohaus Becker-Tiemann steht.

„Das Gebäude befindet sich nicht im Eigentum der Stadt. Der Eigentümer ist bisher weder auf den Landkreis noch auf die Stadt zugegangen“, begründet Bürgermeister Oliver Theiß. Nach Angaben der Verwaltung habe sich die Stadt bisher „auf die Akquise kleinerer Wohneinheiten im Rahmen der dezentralen Flüchtlingsunterbringung konzentriert“.

In der Kreisstadt war das Gerücht rumgegangen, dass der große Wohnkomplex, der bereits seit Langem leer steht, demnächst als Flüchtlingsunterkunft dient. Die Größe und Lage der Immobilie seien aus Sicht vieler Stadthäger gut geeignet. Doch dem ist vorerst nicht so.

Noch unklar ist, ob in den Flüchtlingswohnungen gegenüber an der Vornhäger Straße vor allem Familien oder mehrere Einzelpersonen untergebracht werden. Die Entscheidung trifft der Landkreis, wenn es so weit ist. ber

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