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Fördermittel für Solarpark

Stadt plant Quartiers-Konzept für Anfang November Fördermittel für Solarpark

Die lange anvisierte Photovoltaik-Anlage auf der Ahrens-Halde könnte ab November konkretere Formen annehmen. Nach Informationen von Bürgermeister Oliver Theiß will die Stadt ein Quartiers-Konzept entwickeln, um Fördermittel der NBank für den Solarpark am Georgschacht erhalten zu können.

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Mit den Solarzellen auf der Halde sollen ausschließlich Abnehmer im direkten Umfeld mit Strom versorgt werden.

Quelle: Montage: Harmening

Stadthagen. „Gegenstand des Quartierkonzeptes ist es, die Anlage energiewirtschaftlich einzubetten und mögliche Stromabnehmer wie das Tropicana, Schulen, das Kreishaus, die Festhalle oder private Haushalte an die Versorgung anzuschließen“, erklärte Theiß. Die Idee: Der Strom soll nicht allgemein für den Markt, sondern bedarfsgerecht für Abnehmer im direkten Umfeld produziert werden.

Die NBank hat sich als Förderbank des Landes Niedersachsen mit ihrem Programm für energetische Stadtsanierung das Ziel gesetzt, die Energieeffizienz von Gebäuden und Infrastruktur zu steigern. Unter anderem werden dabei städtebauliche und wohnungswirtschaftliche Aspekte sowie der Klimaschutz berücksichtigt.

Jörg Janning, früher für das niedersächsische Umweltministerium tätig und heute aktiv im Verein „BürgerEnergieWendeSchaumburg“, gab den Anstoß für das ambitionierte Solar-Projekt, mit dem das Areal am Georgschacht als Energiestandort wiederbelebt werden soll.

Zu Beginn des Jahres hatte Theiß die „Planungsgruppe Halde Georgschacht“ gemeinsam mit dem Eigentümer und Betreiber der Halde ins Leben gerufen. Das bisherige Konzept für den Solarpark hat Photovoltaik-Panele in drei großen Segmenten auf dem Plateau der Halde vorgesehen. Aktuell kooperiert die Stadt mit dem Landkreis, dem Betreiber und den möglichen Anbietern für die Konstruktion.
Voraussetzung für den Bau ist, dass die Halde vollständig verfüllt ist, was nach Einschätzung der Stadtverwaltung allein bis zu fünf Jahre in Anspruch nehmen könne. Die Anlage soll dann schrittweise gemäß des aktuellen Energiebedarfs installiert werden. Insgesamt zehn Jahre könne das gesamte Projekt in Anspruch nehmen. geb

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