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Förderverein steht vor der Gründung

„Stadthagen geht baden“ Förderverein steht vor der Gründung

Die Gründung des Fördervereins „Stadthagen geht baden“ steht nach Angabe der Initiatoren kurz bevor. Die Idee hierzu existiert seit dem vergangenen Jahr: Ein Förderverein will den Bau eines Freibades in der Kreisstadt auf den Weg bringen. Politiker erhoffen sich von dem Verein vor allem auch eine Unterstützung für den laufenden Betrieb.

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Stadthagen. Eine Gruppe Stadthäger um die Geschäftsfrau Kerstin Thieler verfolgt die Vereinsgründung. Anfang Mai wolle sich das Führungsteam der Initiative treffen und einen Termin zum Vereinsstart festlegen, teilt Thieler mit, die mit der Pool Challenge auf Marktplatz im vergangenen Jahr die Fördervereins-Idee publik gemacht hat.
Der Grund: Seit etlichen Jahren ist das Wellenfreibad geschlossen, und der Stadtrat hat dem Bau eines Bewegungsbeckens im Tropicana Priorität vor einer Außenschwimmmöglichkeit eingeräumt. Die Vereinsgründung, die eventuell im Juni vonstatten gehen soll, begrüßen die Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat unisono.

Politiker begrüßen Vereinsgründung

„Es ist gut, dass die Bürger den Gedanken an ein Außenschwimmbecken nicht aufgegeben haben“, sagt Richard Wilmers, Sprecher der Gruppe WIR/FDP. Er bedaure, dass der Entscheidungsweg zur Finanzierung eines Außenbeckens erschwert sei durch das Voting des Rates ausschließlich für das Bewegungsbecken.
Im vergangenen Jahr stand zur Debatte, ob ein Freibad oder ein Bewegungsbecken oder eventuell sogar beide Projekte in Angriff genommen werden könnten.
Jan-Philipp Beck, Fraktionsvorsitzender der SPD, begrüßt das bürgerschaftliche Engagement von Thieler und ihren Mitstreitern ausdrücklich. Mit der Vereinsgründung komme „neue Bewegung in die Debatte um ein Freibad“. Es sei nun an der Zeit, Gespräche mit den Wirtschaftsbetrieben und der Stadt zu führen und ein Konzept zur Realisierung eines Freibades zu erarbeiten. Der Förderverein sei eine Chance für Stadthagen.

Mitarbeit erwünscht

„Ich hoffe nicht“, war die spontane humorvolle Reaktion von Heiko Tadge, Fraktionschef der CDU im Stadtrat, auf den Namen des zu gründenden Fördervereins „Stadthagen geht baden.“ In der Sache hält Tadge die Vereinsgründung ebenfalls für positiv. Wirklich hilfreich sei das Engagement allerdings nur mit der Zielsetzung, nicht nur den Bau eines Freibades zu unterstützen, sondern auch den späteren Betrieb des Bades zu begleiten. Nur die Errichtung des Bades zu unterstützen, wäre „zu kurz gesprungen.“ Die reinen Investitionskosten könne die Stadt auch ohne Verein sicherstellen.
Dazu teilt Thieler auf Anfrage dieser Zeitung mit: „Wir können uns vorstellen, nach dem Bau des Bades auch unterstützend als Betreiber zu fungieren.“ Allerdings gehe es in der Satzung des Vereins zunächst „um Unterstützung bei der Planung und Finanzierung für und bis zum Bau des Freibades“.
Zweifel hat Tadge, dass für das Freibadprojekt Fördermittel aus dem Leader-Programm der EU zu erhalten sind – wie es Thieler nach eigener Aussage anstrebt. Tadge: „Das ist utopisch.“

sk

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