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Frau stürzt über Kabelbrücke

Vorsicht, Stolperfalle! Frau stürzt über Kabelbrücke

Mit einem Trümmerbruch am Ellbogen liegt eine Stadthägerin seit vergangener Woche im Krankenhaus. Die 69-Jährige ist das jüngste Opfer der Kabelbrücke auf der Adolph-Baar-Straße. Ob sie auch das Letzte bleiben wird, ist dagegen offen.

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Die Kabelbrücke auf der Adolph-Baar-Straße stellt für Radfahrer eine Stolperfalle dar.

Quelle: rg

Stadthagen. Denn auch wenn rot-weiße Baken mittlerweile auf das Hindernis hinweisen, ist ein Ende des gefährlichen Provisoriums nicht in Sicht. Vor rund drei Monaten war ein Stadthäger ebenfalls mit seinem Fahrrad über die Vorrichtung gestürzt, auch damals war der Einsatz eines Rettungswagens notwendig. Weitere Unfälle verliefen nach Angaben von Anwohnern glücklicherweise glimpflich.

Auch die Stadthägerin, die in der vergangenen Woche über die Kabelbrücke stürzte, kann sich an einen weiteren Fall erinnern. Eine Bekannte war ebenfalls fast mit dem Fahrrad bei dem Hindernis verunglückt, konnte sich aber im letzten Moment noch abfangen, wie die 69-Jährige berichtet.

Auf der Baustelle herrscht Stillstand

Kabelbrücken wie die auf der Adolph-Baar-Straße dienen dem Schutz von Stromkabeln, die quer über die Straßenfahrbahn gelegt werden müssen. In diesem Fall soll das Stromkabel augenscheinlich den provisorischen Stromkasten eines Baugrundstückes mit dem auf der anderen Straßenseite gelegenen Verteilerkasten verbinden. Allerdings ist auf dem Baugrundstück von einer Bautätigkeit nichts zu sehen.

Auf Anfrage bei der Verwaltung erklärt Iris Freimann, Stellvertreterin von Bürgermeister Oliver Theiß und Leiterin des Fachbereichs Bürgerdienste: „Die Kabelbrücke dient der Versorgung des Bauvorhabens Adolf-Baar-Straße 3b mit Baustrom und wurde durch die Baufirma angebracht. Das Bauvorhaben hat im September 2015 begonnen.“

Warum muss das Grundstück mit Strom versorgt werden?

Die Frage, warum das Grundstück über einen so langen Zeitraum mit Strom versorgt werden muss, obwohl gar nicht gebaut wird, bleibt ebenso unbeantwortet wie die Frage, wie die Stadt die Gefahrenstelle sichern will, damit keine weiteren Unfälle passieren.

Eventuell ist die Kabelbrücke auch deshalb besonders gefährlich, weil sie nicht genau im rechten Winkel, sondern etwas schräg über die Straße verläuft. Außerdem ist die Oberfläche teilweise recht glatt. Und sie weist Lücken auf, in denen das Kabel hervorschaut. Als Hindernis liegt die Kabelbrücke zudem nicht nur über der Fahrbahn, sondern führt auch über den Bürgersteig. In Acht nehmen sollten sich daher auch Fußgänger. Und mit dem Kinderwagen ist besondere Vorsicht gefragt. sk, ber

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