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Stadthagen Stadt Freche Begrüßung hinterm Busch
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00:22 06.06.2015
Kein gutes Ende für die Lausbuben: Mit dem Müller hätten es sich Max und Moritz nicht verderben sollen.rg
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Eine Premiere dürfte es auch für den berühmten Wiedensahler Zeichner und Dichter gewesen sein: Wilhelm Busch stand bei dem Theaterstück anlässlich des Erscheinens der Geschichten von Max und Moritz vor 150 Jahren mit den von ihm erfundenen Lausbuben gemeinsam auf der Bühne. Max und Moritz saßen in Buschs Klasse in der letzten Reihe und feierten auch gerne eine ausgelassene Party mit ihrem Schöpfer.

 Auf einer Leinwand wurden während des malerischen Musiktheaters in fünf Akten, Zeichnungen von Busch gezeigt, während die Darsteller unterschiedliche Lebensabschnitte des Dichters gekonnt in Szene setzten. Auch die Streiche der beiden Lausbuben amüsierten die Zuschauer. Musik, Kostüme, Licht und die Bühnenbilder, alles in allem war eine gelungene Premiere.

 Nicht nur die Erstveröffentlichung von Wilhelm Buschs Max und Moritz feierte Geburtstag, auch die deutsch-polnische Schulpartnerschaft zwischen dem RGS und dem „Lyceum Ogoloksztalcace“ in Slupca und die deutsch-polnische Theatergruppe hatten Grund zu feiern. Die Schulpartnerschaft besteht seit nunmehr einem Vierteljahrhundert und seit zehn Jahren spielen deutsche und polnische Schüler gemeinsam Theater. Dieses Stück war aber auch für die Theaterkooperation ein besonderes. Die Darsteller wurden von professionellen Kostümschneidern und Choreografen unterstützt und auch die Musik wurde eigens für das Stück komponiert. tbh

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