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Stadthagen Stadt Freibad: Kritik an Rechnung der SPD
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Freibad: Kritik an Rechnung der SPD
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00:16 30.01.2016
Quelle: Archivfoto
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Stadthagen

Der Geschäftsführer der Stadthäger Wirtschaftsbetriebe kritisiert, die von SPD-Sprecher Jan-Philipp Beck ins Spiel gebrachten Zahlen seien zwar grundsätzlich richtig. Sie erfassten aber nicht in Gänze, was ein Bewegungsbecken die Stadt kostet.

SPD und Grüne wollen zunächst ein Bewegungsbecken und dann bis 2021 zusätzlich ein Freibad realisieren. Vor allem die Ratsgruppe WIR/FDP nennt das Augenwischerei, sprach zuletzt sogar von „Volksverdummung“. Beide Arten von Schwimmbecken seien finanziell nicht zu stemmen. SPD-Mann Beck hatte argumentiert, die Kosten für ein Bewegungsbecken seien zu gering, als dass sie den Bau eines Freibades verhindern könnten.

Dabei hatte Beck sich auf Zahlen der Wirtschaftsbetriebe berufen, denen zufolge das Abbezahlen des Bewegungsbeckens im Jahr 2021 noch mit rund 8000 Euro und danach mit immer geringeren Beträgen zu Buche schlägt.In dieser Rechnung fehlten aber die Zinsen für den millionenschweren Kredit, der das Bewegungsbecken ermöglichen soll, so Kirchhöfer. Tatsächlich koste das Bewegungsbecken die Stadt deshalb einen ordentlichen Batzen mehr, im Jahr 2021 möglicherweise mehr als 30.000 Euro statt 8000 Euro.

Beck hatte gesagt, angesichts eines Haushaltsvolumens von 30 Millionen Euro seien 8000 Euro nicht ausschlaggebend dafür, ob ein Freibad gebaut wird oder nicht. jcp

Erneut greift WIR/FDP die SPD in Sachen Freibad scharf an. Die Ratsgruppe argumentiert mit Zahlen. Genau mit denen wehren sich allerdings die Sozialdemokraten – und verweisen erstmals auf interne Berechnungen der Stadthäger Wirtschaftsbetriebe.

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