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„Freibad kommt passend zur Wahl“

Stadthagen / „Tropicana“ „Freibad kommt passend zur Wahl“

„Es kommt, wie wir es seit Jahren schon vorausgesagt haben. Ein neues Freibad kommt genau rechtzeitig zur Bürgermeisterwahl in 2014“, sagt Richard Wilmers, Sprecher der WIR/FDP-Gruppe im Stadthäger Rat. Wilmers reagiert damit auf die Ankündigung von Bürgermeister Bernd Hellmann, in den nächsten Monaten bauliche Erweiterungen am „Tropicana“ zu prüfen.

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Quelle: rg

Von Verena Insinger

Stadthagen.  Lothar Biege (FDP) erinnert daran, dass noch in diesem Jahr der Bürgermeister und die großen Ratsfraktionen einen Antrag von WIR/FDP auf den Neubau eines Freibades vehement abgelehnt hätten. „Was jetzt plötzlich gänzlich anders geworden ist, erschließt sich mir nicht“, zeigt Biege sich verwundert.
Wie berichtet, lässt der Aufsichtsrat der Wirtschaftsbetriebe Stadthagen prüfen, wie das Freizeitbad zukunftsgerecht aufgestellt werden kann. Angedacht sind dabei die Errichtung eines Bewegungsbades sowie die Erweiterung der Dünenlandschaft durch ein Außenbecken. Eine Arbeitsgruppe prüft nun mit Unterstützung eines Experten mögliche Schritte.
Seit 2011 ist das Stadthäger Freibad geschlossen. Drei Jahre mussten Stadthäger Familien, besonders Kinder und Jugendliche, in den Sommermonaten auf ein Freibad verzichten und auf Freibäder in der Nachbarschaft ausweichen, sofern sie verkehrstechnisch dazu überhaupt in der Lage waren, kritisiert WIR/FDP in einer Stellungnahme. „Ein zu hoher Preis für ein Wahlgeschenk“, sagt Wilmers in Bezug auf die Pläne Helllmans.
Dennoch seien sich Wilmers und Biege in der Notwendigkeit eines neuen Freibades einig: „Eine Kreisstadt ohne Freibad, das geht einfach nicht.“
Gespannt ist die Gruppe im Stadtrat auf die Finanzierung des neuen Freibades. Wilmers erinnert in der Stellungnahme daran, dass Stadthagen mit dem geplanten Ankauf von e.on-Anteilen bereits eine Menge Geld in die Hand nehmen müsse. „Eine Finanzierung des Freibades ausschließlich nur mit Kreditmitteln, das hätte man auch schon vor drei Jahren tätigen können, und vielen Stadthägern wären etliche Unannehmlichkeiten erspart geblieben“.
Sobald Ergebnisse der Arbeitsgruppe vorliegen, werden sie zur politischen Diskussion gestellt. Kommt es zur Einigung, könnte sich Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Bernd Hellmann bereits 2014 erste bauliche Veränderungen vorstellen.

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