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Fünf Minuten „Flagge zeigen“

Stadthagen Fünf Minuten „Flagge zeigen“

Weil am Mittwoch der „Internationale Tag gegen Rassismus“ gewesen ist, haben auch einige Bürger auf dem Marktplatz in Stadthagen um „fünf vor 12“ für Demokratie und gegen Rassismus und Intoleranz demonstriert. Initiator war der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt Schaumburg (Awo).

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Pünktlich um 11.55 Uhr bekennen sich Jung und Alt auf dem Marktplatz für Toleranz und Demokratie.

Quelle: kil

Stadthagen. Bundesweit hatte die Awo dazu aufgerufen, um 11.55 Uhr für fünf Minuten „Flagge zu zeigen“. Außer Vertretern von Awo, Stadt- und Kreisverwaltung waren auch einige Schüler, unter anderem der 12. Jahrgang der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Stadthagen, auf den Marktplatz gekommen. „Besser fünf Minuten etwas tun, als gar nichts machen“, erklärte eine Schülerin ihre Motivation.

 So schnell wie sich die Teilnehmer zusammenfanden, gingen sie nach wenigen Minuten auch wieder auseinander. Während die Kirchenglocken läuteten und die BBS-Schüler ein Plakat für Demokratie hochhielten, stiegen Landrat Jörg Farr, Heidemarie Hanauske (Awo) und Heinz-Gerhard Schöttelndreier (Awo) nacheinander auf eine Sitzbank, um sich für Demokratie und Toleranz und ein „buntes Schaumburg“ starkzumachen.

 Schließlich gehe es einfach darum, sich punktuell mit dem Thema Diskriminierung auseinanderzusetzen, „Gesicht zu zeigen“, damit die Leute sehen „da passiert etwas“, sagte Stephan Hartmann (Awo).

 Farr lobte vor allem die Teilnahme der Jugendlichen. Es sei wichtig, sich in allen Gemeinden gegen Rassismus auszusprechen, denn „braunes Gedankengut gibt es schließlich nicht nur in Bad Nenndorf“. Man wolle nicht einfach schweigen – „Demonstrieren bringt immer etwas“, ergänzte Schöttelndreier.

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