Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Für Café-Möbel fehlt das Geld

„Tuwat“-Programm 2015 Für Café-Möbel fehlt das Geld

Faselstündchen und Footbag, Kleiderkreisel, Basketball, Punkrockpartys – und bei Letztgenannten möglichst keinen Ärger mit den Nachbarn: Der Kultur- und Sportverein „Tuwat“ setzt 2015 auf bewährte Veranstaltungen.

Voriger Artikel
Offener Treffpunkt für alle
Nächster Artikel
Fritteuse steht in Flammen

Die „Tuwat“-Mitglieder Jakob Unrau (von links), Felix Riemenschneider und Levin Grundmeier freuen sich auf neue Aktivitäten in 2015. 

Quelle: sk

Von Vera Skamira  Stadthagen. Probleme mit den Anliegern wegen Lärmbelästigung – das Domizil des Vereins liegt seit drei Jahren am Weberwinkel zwischen Niedernstraße und Hundemarkt – habe es 2014 gegeben, gibt der „Tuwat“-Vorsitzende Felix Riemenschneider (20) zu. Die monatlichen Punkrockpartys im Aktionszentrum liefen mit gehörigen Dezibel-Zahlen. Konzerte soll es auch im kommenden Jahr jeden Monat geben. Diese sollten jeweils bis maximal 24 Uhr dauern. Wegen der Lautstärke müsse man sich Gedanken machen, so Riemenschneider. Aus ganz Deutschland kämen Punkrocker gern in das geräumige „Tuwat“-Ambiente. Allerdings überlege der Vereinsvorstand, die Konzerte auszulagern, etwa in geeignete Räume nach Bückeburg.Auf dem „Tuwat“-Programm stehen 2015 außerdem leisere Töne, etwa die Faselstündchen. Dies sind literarische Treffen, bei denen die Teilnehmer eigene oder fremde Texte vorlesen. Das nächste Faselstündchen startet am Sonnabend, 3. Januar, um 19 Uhr.Auch die beliebten Klamotten-Tausch-Partys oder Kleiderkreisel soll es wieder geben sowie Footbag-Veranstaltungen, bei denen ein mit Granulat oder Sand gefülltes Stoffsäckchen mit Beinen und Füßen gespielt wird.Regelmäßig (mittwochs, 20 Uhr) lädt der Verein zum Basketball-Spielen in die Olympia-Turnhalle ein. Außerdem wünschen sich die „Tuwat“-Verantwortlichen, im kommenden Jahr wiederum Projekte gemeinsam mit der Stadt zu starten. Ein Erfolg war 2014 der Tag der Jugend im November.Der Verein zählt etwa 200 Mitglieder von elf bis 30 Jahren. Bis zu zehn Jugendliche engagieren sich laut Riemenschneider aktiv in der Organisation. Die Zahl könnte höher liegen, so der Vorsitzende. Gern würde Riemenschneider im Aktionszentrum das geplante Jugendcafé verwirklichen. Für Mobiliar fehle allerdings das Geld.Der Verein erfahre viel Unterstützung durch die Stadt, erklärte Riemenschneider. Diese übernehme unter anderem die Miete für die Räume. Für Projekte und Anschaffungen müsse „Tuwat“ wie alle anderen Vereine Anträge stellen – bei Stadt, Stiftungen oder Institutionen. Die Heizkosten werden aus den Mitgliedsbeiträgen (vier Euro pro Mitglied und Monat) bestritten.Allerdings habe die Summe in den vergangenen Jahren nicht gereicht, so Riemenschneider. Die Stadt sei aber eingesprungen.  

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg