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Stadthagen Stadt Für Unfallpatienten geht‘s nach Stadthagen
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Für Unfallpatienten geht‘s nach Stadthagen
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00:33 04.09.2015
Quelle: Archivbild
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Stadthagen

Von 189 Krankenhäusern in Niedersachsen erfüllen nur 48 Kliniken die Auflagen der DGUV, die die Kosten von Behandlungen übernimmt, die bei Arbeits- und Wegeunfällen anfallen. Zu den Voraussetzungen für das Zertifikat gehören nach Angaben von Chefarzt Dr. Michael Jagodzinski unter anderem ein Hubschrauberlandeplatz, eine große Intensivstation und mindestens drei Fachärzte für Unfallchirurgie vor Ort.

Jeder in Schaumburg verunfallte Patient werde nun primär in Stadthagen versorgt, heißt es in einer Pressemitteilung des Klinikums Schaumburg. In der Vergangenheit waren Verletzte häufig ins Klinikum Minden gefahren worden. „In Stadthagen können zum Beispiel Stürze, Rutschunfälle mit Gelenkbrüchen, starke Quetschungen, Schlüsselbeinbrüche und Kreuzbandkombinationsverletzungen behandelt werden“, zählt Jagodzinski auf.

Darüber hinaus sorge ein Kooperationsvertrag mit der Neurochirurgischen Abteilung des Johannes Wesling Klinikums in Minden dafür, dass Unfallpatienten mit Schädel-, Hirn- oder Rückenmarksverletzungen von einem Neurochirurgen in Stadthagen behandelt werden können.

„Rund 8000 Patienten müssen bisher noch den Landkreis verlassen, weil manche Behandlungen in Schaumburg nicht angeboten wurden. Wir sind dabei, dies für die Schaumburger Bevölkerung zu ändern“, betont Dr. Achim Rogge, Sprecher der Geschäftsführung der Krankenhausprojektgesellschaft Schaumburg. r

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