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Stadthagen Stadt Fulminanter Auftakt
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Fulminanter Auftakt
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00:20 14.01.2015
Das Berliner Ensemble lässt Geschichten, Gedichte und Lieder von Wilhelm Busch lebendig werden Quelle: mak
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Stadthagen

Die Revue „Helene, Max & Co“ ließ in der Aula des Ratsgymnasiums (RGS) Geschichten, Gedichte und Lieder von Wilhelm Busch auf eine teils quirlige, energiegeladene Weise wieder lebendig werden.

 Die Darsteller präsentierten sich in dunklen Kostümen. Schwarze Perücken, blass geschminkte Gesichter mit markanten, schwarz angemalten Lippen und geschwungenen Augenbrauen verliehen dem Ensemble auf der Bühne ein einheitliches Bild.

 Zur Musik von Max Doehlemann am Klavier und Franz Bauer an der Percussion fegten die Darsteller mal wild und hektisch gestikulierend über die Bühne, mal stimmten sie als Chor gemeinsam den Gesang an.

 Nadine Kiesewalter schlüpfte zu Beginn in die Rolle der „frommen Helene“, eine der populärsten Gestalten von Wilhelm Busch. So gar nicht fromm, sorgte sie für viel Unruhe im Haus ihrer Tante und ihres Onkels, gespielt von Anke Engelsmann und Michael Kinkel. Engelsmann spielte am Ende der Geschichte die gealterte Helene, die betrunken eine Petroleumlampe umstößt und ihre Seele im Tod an den Teufel verliert.

 Auch Wilhelm Busch selbst hatte dank der Verkörperung durch Boris Jacoby einen Auftritt in der Revue: Das blasse Gesicht wurde durch einen Hut und einen weißen Bart geschmückt. An einem weißen Tisch sitzend erzählte die Figur von Buschs einträchtigem und häuslichem Leben, das er mit seiner Mutter in der Kindheit geführt hat.

 Boris Jacoby und Jörg Thieme präsentierten schließlich mit viel Witz und Charme vier Streiche der bekannten frechen Buben Max und Moritz. Den Schlusspunkt setzten alle Darsteller gemeinsam mit einem Schlusschor, der zeigte, dass das Ensemble nicht nur darstellerisch, sondern auch gesanglich top ist. Die gute Leistung des Ensembles war auch beim anschließenden Empfang das Top-Thema bei den Gästen. mak

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