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Fußgängerzone: Mehrheit für große Lösung

„Forum Innenstadt“ Fußgängerzone: Mehrheit für große Lösung

Wenn es um die Umgestaltung der Stadthäger Fußgängerzone geht, dann bringt die Stadt auf lange Sicht nur eine große Lösung, also eine Neugestaltung wirklich voran. Das war der vorherrschende Tenor beim „Forum Innenstadt“, zu dem sich jetzt rund 40 Bürger und Innenstadtakteure getroffen haben.

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Die Sicht auf den Marktplatz ist verdeckt. Beim Forum können Bürger auf einem Stadtplan markieren, wo besonderer Handlungsbedarf besteht.

Quelle: rg

Stadthagen. Nach einem Vortrag von Klaus Schulze vom Büro B.S.L. Landschaftsarchitekten aus Soest, der Strategien für die Reparatur und Umgestaltung der Fußgängerzone vorstellte, waren die Besucher selbst zur Diskussion aufgerufen. Dabei sprach sich der Großteil für eine Neugestaltung des Bereiches rund um Marktstraße, Marktplatz und Obernstraße aus. Eine Sanierung sei dagegen nur kurzfristig die günstigere Lösung – „und auch die gibt es nicht zum Nulltarif“, betonte Schulze. Stattdessen sei die Zeit günstig, um in eine grundlegende Umgestaltung der Fußgängerzone zu investieren. 1,4 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ stehen dafür zur Verfügung. Anbindung von Hagemeyer

 Unstrittig war bei allen Teilnehmern, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Große Priorität hat dabei zum Beispiel die . So sei das Modehaus vom Marktplatz aus durch viele Bäume kaum zu erahnen. Auch eine Verbreiterung des Gehweges könnte die Anbindung verbessern und den Fußweg ins Zentrum attraktiver machen. atmosphärische Beleutung

 Ein weiteres Anliegen ist die Gestaltung des Marktplatzes. „Die Fassaden sind zum Teil bildschön, mit der aktuellen Beleuchtung kommen sie aber kaum zur Geltung“, sagte Schulze. Abhilfe schaffen könnte eine der Gebäude, wie es sie schon heute bei der Stadtbücherei gibt. Das sahen auch viele Bürger so. Marktplatz mit weniger Elementen

Keine Ersatzteile für Laternen

Zudem könnte man den als bisher aufgeräumter gestalten. Momentan dominiere ein heterogener Farb- und Materialmix. „Das war damals so gewollt, aber wollen wir das heute noch?“, fragte Schulze.

 Unabhängig von gestalterischen Überlegungen gäbe es auch objektiven Handlungsbedarf, zum Beispiel durch Schäden an Pflaster und Stufen. Auch das Thema Beleuchtung müsse mangels Ersatzteilen für die aktuellen Laternen angepackt werden. Für diese Reparaturen veranschlagt Schulze bis zu 810.000 Euro, ein Neubau würde etwa zwei Millionen Euro mehr kosten.

 Das Forum Innenstadt war bereits die dritte Veranstaltung ihrer Art mit Bürgerbeteiligung. Dabei sollen Handlungsansätze entwickelt werden, die den Ratsherren letztlich als Grundlage für ihre Entscheidung über die Innenstadtentwicklung dienen können. lht

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