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Gebranntes Kind Reinsen

L447 Gebranntes Kind Reinsen

Die Reinser haben noch Hoffnung, sie hoffen darauf, dass der Ausbau der L447, die durch den Ort führt, in den nächsten Jahren beginnen wird.

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Quelle: dpa Symbolfoto

STADTHAGEN. Die Planungen sind schon weit fortgeschritten, Ende September hat sogar eine Anliegerversammlung stattgefunden. Doch angesichts eines möglichen Regierungswechsels macht sich Sorge breit, dass aus den Plänen nichts wird.

Tatsächlich ist Reinsen ein gebranntes Kind. Denn schon bei der Ausbauplanung für die L444 im Jahr 2003 erlebten die Anwohner ein ähnliches Szenario. Nach der Landtagswahl und der Übernahme einer schwarz-gelben Regierung „wurde der Ausbau der L444 durch Erlass eingestellt“, erinnert sich der ehemalige Ortsvorsteher Erich Lockemann. Die gesamte Planung habe neu erstellt werden müssen, weil die bis dato geleistete Arbeit ihre Gültigkeit verloren hatte, wie er beschreibt. Erst in diesem Jahr wurde die L444 fertiggestellt – „solange mussten die Anwohner mit dem desolaten Zustand leiden und leben“.

Die Sorge, dass es eine ähnliche Verzögerung erneut geben könnte, kann den Reinsern auch Markus Brockmann, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus Hameln, nicht nehmen. „Die Politik entscheidet letztlich, wo die Prioritäten gesetzt werden. Darauf haben wir keinen Einfluss.“

Tatsächliche habe es schon „hohe Einbrüche“ gegeben bei der Höhe des Haushalts, der der Behörde für Maßnahmen zur Verfügung gestellt werde. „Es wäre jetzt reine Spekulation sich festzulegen. Das kann ich sowieso nur das jeweilige Haushaltsjahr.“

 So bleibt den Reinsern nur, weiter zu hoffen. Sie haben jetzt ihre Anregungen und Bedenken vorgetragen. Theoretisch könnte das Planfeststellungsverfahren im nächsten Jahr abgeschlossen werden, sodass der Ausbau 2019 beginnen könnte. Bei dem Ausbauprojekt handelt es sich um einen 2,75 Kilometer langen Abschnitt der L447 zwischen dem Ortsausgang Obernwöhren bis zur Einbiegung in die L444. Die Fahrbahn soll von fünf auf sechs Meter verbreitert werden, der Geh- und Radweg wird zwischen zwei und 2,50 Meter breit sein. Die Kosten werden auf rund 1,8 Millionen Euro geschätzt. col

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