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Gebühren in Stadthagen noch nicht vom Tisch

Marktbeschicker müssen zittern Gebühren in Stadthagen noch nicht vom Tisch

Angesichts der angespannten Finanzlage der Stadt hat Bürgermeister Oliver Theiß im Zuge der Haushaltsberatungen eine Erhöhung der Standgebühren für Wochenmarktbeschicker ins Spiel gebracht. Das Veto der Ratsfraktionen folgte auf dem Fuße.

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Diemsmal haben die Beschicker Glück gehabt. Dass die Standgebühren steigen, ist aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen. 

Quelle: rg

Stadthagen. Da jedoch auch in den kommenden Jahren ein Defizit in Höhe von zwei Millionen Euro droht, ist die Gebührenerhöhung noch nicht vom Tisch.
„Ich kann nicht ausschließen, dass das Thema bald wieder angesprochen wird“, erklärt Theiß. „Auch wenn es derzeit politisch nicht gewollt ist. Aber wir müssen sehen, wie wir in den kommenden Jahren im Haushalt Geld einsparen können.“

Einsparpotenzial

Dies müsse aber, betont der Bürgermeister, nicht zwingend durch höhere Gebühren sein. Auch andere Bereiche kämen infrage. Allerdings hatten sich Verwaltung und Stadtrat bei den jüngsten Haushaltsberatungen schwer getan, weiteres Einsparpotenzial auszuloten. Theiß will die Bilanz mittelfristig um mindestens eine Million Euro verbessern. Die Stadt hat die Gebühren für die Beschicker nach eigenen Angaben seit mehr als zehn Jahren nicht mehr erhöht. So sind derzeit 1,16 Euro pro Standmeter fällig. Hinzu kommen Kosten für das Abstellen eines zusätzlichen Fahrzeuges und Strom.

36 Händler

Die Zahl der Beschicker sei in den vergangenen Jahren konstant gewesen. Aktuell bieten laut Verwaltung 36 Händler ihre Waren auf dem Marktplatz an. 2009 waren es 37 Beschicker. Da darunter auch Saisonhändler seien, könnten die Zahlen von Jahr zu Jahr geringfügig variieren. Die Verkaufsflächen seien eher größer geworden, da viele Händler mittlerweile auf motorisierte Verkaufswagen umgestiegen seien. „Diese sind in der Regel größer als der vorherige Marktstand“, informiert Fachbereichsleiterin Iris Freimann. ber

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